Neue Vollguthalle ein weiteres Zeichen für den Brauerei-Erfolg
21.12.2007 | 16:45 Uhr 2007-12-21T16:45:00+0100
Iserlohn. Die Privatbrauerei Iserlohn hat ihren Ausstoß in den vergangenen vier Jahren verdreifacht. Und so musste eine neue Lagerhalle her, die am Freitag feierlich eröffnet wurde.
„Dieser Neubau ist ein weiteres Zeichen für den Erfolg der Privatbrauerei Iserlohn”, sagte gestern Eckhard Uhlenberg, NRW-Minister für Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Der Minister war einer der vielen Gäste, die am Freitag der Eröffnung der neuen Vollguthalle der Brauerei beiwohnten.
Seine Gratulation beschränkte sich aber nicht allein auf das neue Lagerhaus. Voll des Lobes war Minister Uhlenberg auch für die Entwicklung der Iserlohner Privatbrauerei seit der Übernahme durch das „Dreigestirn” Peter Michaelis, Gerd Heutelbeck und Christian Ilske. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Biertradition in Nordrhein-Westfalen und sind ein Beispiel für die erfolgreiche Vermarktung einer regionalen Spezialität”, so Uhlenberg. Die Brauerei und ihre Mitarbeiter könnten stolz auf das sein, was in den vergangenen Jahren geschaffen wurde - unter anderem auch 80 neue Arbeitsplätze.
Seit der Privatisierung im Jahre 2003 hat sich der Ausstoß der Privatbrauerei im Grüner Tal verdreifacht. Dazu waren natürlich auch umfangreiche Investitionen in Millionenhöhe im Bereich Produktion und Technik notwendig, so Peter Michaelis in seinen Begrüßungsworten. Allein in diesem Jahr wurden für einen neuen Flascheninspektor und eine Sixpack-Anlage mehr als eine halbe Million Euro investiert. Um der gestiegenen Nachfrage nach dem Iserlohner Gerstensaft gerecht zu werden, musste zudem die neue Lagerhalle gebaut werden - eine weitere Investition in Höhe von rund sechs Millionen Euro. Innerhalb von wenigen Wochen ist die Halle mit einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern auf dem Gelände der ehemaligen Verwaltung entstanden.
Zur feierlichen Eröffnung war eine illustre Schar von Vertretern aus Wirtschaft und Politik erschienen. Darunter Landrat Aloys Steppuhn, der gern den Anlass nutzte, um für die „Regionale 2013” in Südwestfalen zu werben und Bürgermeister Klaus Müller, der die Funktion der Brauerei als wichtiger Werbeträger der Stadt und Sponsor für Vereine und Veranstaltungen unterstrich. „Ich hoffe, dass sich Ihre Innovationsbereitschaft und ihre Risikofreudigkeit auch auszahlen”, so Klaus Müller.
Bevor mit einem pyrotechnischen Spektakel die Feier ihren optischen Höhepunkt erreichte, danke Peter Michaelis allen, die an Planung und Bau der Halle beteiligt waren. Und während danach die Gäste zum Eröffnungbüfett schritten, fuhren vollbepackte Lkw vom Gelände, um die Pilsspezialitäten aus dem Grüner Tal an die Genießer zu bringen.
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