„MS Iserlohn“ legt doch noch ein letztes Mal ab
15.06.2011 | 17:50 Uhr 2011-06-15T17:50:00+0200
Iserlohn.Das Gerücht war schon seit einiger Zeit unterwegs, seit dem Wochenende ist es nun beschlossene Sache und kann somit verkündet werden: Es wird 2011 im Iserlohner Parktheater noch einmal eine Neuauflage der maritimen Weihnachtsshow „St. Niklas war ein Seemann“ geben.
Am Freitag, 16. Dezember, und Samstag, 17. Dezember, jeweils 19 Uhr sticht die MS „Iserlohn“ in See und nimmt die Theaterbesucher zum insgesamt elften Mal mit auf eine Reise durch die bunte Welt der Musik, der leisen oder auch humorvollen Töne und kräftigen Überraschungen. „Eigentlich sollte das im letzten Jahr ja bereits die Abschiedsvorstellung sein, aber wer die Hartnäckigkeit des Theater-Klabautermanns JoJo kennt, weiß, dass man um eine Zugabe nur schwer herumkommt,“ sagt Thomas Reunert, der sich in der Bühnen-Hafenkneipe zusammen mit seinen „Mitarbeiterinnen“ Gerda und Marie-Luise noch einmal mehr oder weniger erfolgreich gegen den Durst der „Romantik Sailors“ und ihres Kapitäns Bodo Scheuch stemmen wird.
Und so laufen die Vorbereitungen für die neuen Abende bereits auf Hochtouren. Verraten kann Theaterdirektor Jostmann bereits, dass es auf jeden Fall eine Hommage an die Seefahrt-Legende Hans Albers geben wird. Bei einem Nah-dran-Talk zwischen dem Schauspieler Torsten Münchow und Thomas Reunert war die Idee zu diesem Auftritt geboren worden. Münchow, durchaus mit dem Lebensaszendenten „Küste“ versehen, hatte von seiner Liebe zu Hans Albers erzählt und kurz die „Reeperbahn“ angesungen. Grund genug für Thomas Reunert ihn noch einmal nach Iserlohn einzuladen. Münchow bedankt sich auf seine Weise, indem er gleich ein ganzes Albers-Programm und das „Passat-Orchester“ mitbringen wird.
Mit auf die Reise wird ebenfalls ein alter Bekannter gehen. Andreas Neumann, begnadet schlagfertiger Parodist, tritt - wie bereits mehrfach - an, um den Wirt an dem Abend in den Wahnsinn zu treiben. Und noch ein alter „Freund des Hauses“ wird über die Kaimauer ins Iserlohner Theater spazieren: Jochen Wiegand, die „Möwe von Hamburg“ singt die Lieder der Küste und erzählt den Besuchern die „Döntjes“ seiner Heimat.
Karten gibt es ab sofort in der Stadtinformation und an den bekannten Vorverkaufsstellen.
13:45
Seit Jahren eine gelungene und sehr schöne Veranstaltung.
Währe schade, wenn es wirklich die letzte seiner Art währe.
Gut das Herr Jostmann es noch mal ermöglicht hat.