Motorradfahrer schwer verletzt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich an der Einmündung zur Heidestraße
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich an der Einmündung zur Heidestraße
Foto: IKZ
Die Festfreude beim Schützenfest in Drüpplingsen überschattete am Abend ein schwerer Verkehrsunfall unweit vom Festgelände, bei dem ein Motorradfahrer so schwer verletzt wurde, dass ihn die Luftrettung in eine Dortmunder Klinik fliegen musste.

Drüpplingsen..  Eine 26-jährige Audi-Fahrerin aus Iserlohn hat am Sonntagabend beim Abbiegen von der Drüpplinser Straße in die Heidestraße ein aus Richtung Helle entgegegen kommendes Motorrad übersehen. Sie wurde vermutlich durch die tief stehende Sonne geblendet.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 24-jährige Motorradfahrer mit seiner Suziki 750 aufgeladen. Er prallte mit dem Kopf auf die Frontscheibe und blieb mit seinem Motorrad auf der Heidestraße liegen. Er hatte Glück, dass in den nachfolgenden Fahrzeugen eine Ärztin und zwei Mitarbeiter der Intensivstation eines Krankenhauses saßen. „Wir haben die Erstmaßnahmen eingeleitet, ihm den Helm abgenommen, den Nacken stabilisiert, ihn bei Bewusstsein gehalten und den Notarzt alarmiert“, berichtet ein 21-jähriger Freund aus Essen, der mit seinem Motorrad hinter ihm hergefahren war, an der Unfallstelle. Den genauen Unfallhergang habe er nicht mitbekommen: „Ich sah nur, wie mein Freund auf der Straße lag.“

Zusammen mit einer 26-jährigen Freundin hatten sie sich auf einer Spritztour ins Sauerland zum Sorpesee befunden. Sichtlich geschockt verfolgten der Freund und seine Beifahrerin die weiteren Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme durch die Polizei. Die Löschgruppe Drüpplingsen sperrte die Drüpplingser Straße ab, so dass ein Rettungshubschrauber landen konnte. Die Luftrettung brachte den schwer verletzten Motorradfahrer in die Unfallklinik Dortmund. Die Unfallverursacherin, die auf dem Weg zum Schützenfestplatz war, musste mit einem Schock ins Marienhospital nach Schwerte eingeliefert werden. Ihre Eltern eilten vom Festplatz zur Unfallstelle, wo beide Verletzten vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt wurden.

„Echt tragisch, bis jetzt war es ein so schönes Fest“, sagte die ebenfalls geschockte Mutter. „Dass es so enden musste, . . .“ Bei dem schwer verletzten Kradfahrer wird Lebensgefahr nicht ausgeschlossen. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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