Martyrium der Gewalt in der Ehe erlebt
29.01.2008 | 17:40 Uhr 2008-01-29T17:40:00+0100Iserlohn. Ein jahrelanges Martyrium aus Misshandlungen in der Ehe offenbarte sich den Prozessbeobachtern gestern vor dem Schöffengericht, wo sich ein 42-jähriger Iraker wegen Vergewaltigung seiner Zweitfrau verantworten musste.
Die 38-jährige Hausfrau wurde von ihrem Mann immer wieder misshandelt und zum Sex genötigt. Nach seiner letzten tätlichen Auseinandersetzung im Jahr 2006 hatte die Polizei ihm ein zehntägiges Rückkehrverbot in die gemeinsame Wohnung ausgesprochen. Die Frau hatte zunächst mit ihren Kindern im Frauenhaus Zuflucht gesucht und lebt seither von ihm getrennt in einer eigenen Wohnung.
Wegen Vergewaltigung seiner Frau und vorsätzlicher Körperverletzung verurteilte das Gericht den 42-jährigen Arbeiter zu einer dreijährigen Haftstrafe und folgte damit dem gleich lautenden Antrag der Vertreterin der Staatsanwaltschaft. Sein Opfer hatte bei seinen regelmäßigen Übergriffen versucht, sich zu wehren. Aber aufgrund seiner Schlagkraft und seiner körperlichen Überlegenheit war ihr Widerstand immer wieder gebrochen worden.
Nebenklagevertreterin Petra Blankemeier hatte auf die jahrelangen Misshandlungen ihrer Mandantin durch den gewalttätigen Ehemann hingewiesen: „Gewalt war ein Dauerthema in ihrer Ehe. Sie wurde lieblos behandelt, geschlagen und bespukt.” Noch heute habe sie Schmerzen von einem Faustschlag, mit dem er ihr eine schwere Gesichts- und Augenprellung zufügte, bevor er sie im Juni 2006 vergewaltigt hatte.
Weitere Gewalt- und Sexualübergriffe durch den Mann, die sie ihrem Hausarzt bereits im Jahr 2004 geschildert hatte, rundeten das Bild der brutalen Beziehungstat ab. Der Allgemeinmediziner hatte ihr schon damals geraten, den Mann anzuzeigen.
Der Angeklagte bestritt alle Vorwürfe: „Ich schwöre bei Gott, dass nichts von dem stimmt, was mir vorgeworfen wird.” Als der Dolmetscher ihm die Urteilsbegründung übersetzt hatte, ereiferte er sich: „Ich habe sechs Kinder. Ich habe nichts gemacht!” Richter Günther Giesecke von Bergh entgegnete nur: „Sie haben Ihre Frau vergewaltigt!” Er ordnete außerdem die Entnahme von Körperzellen für die DNA-Kartei an, „weil die Gefahr bestehe, dass der Mann erneut Sexualstraftaten begehen könne”.
Verteidiger Friedrich Heine hatte auf Freispruch plädiert. Aus seiner Sicht reichte die Aussage der Frau nicht für eine Verurteilung aus.
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1993, vor 25 Jahren, prognostizierte Samuel P. Huntington den Clash of Civilizations. Er hat sich bös geirrt. Denn was jetzt in Europa abgeht, ist nur noch eine traurige Form von Appeasement, eine triviale Kapitulation vor dem Islam, einem als Religion getarnten, gewalttätigen Allmachtsanspruch auf einer primitiven, steinzeitlichen Macho-Grundlage. Die Frauen wissen noch gar nicht, was in den nächsten Jahren auf sie zukommen wird.
Gute Nacht eigenes Denken, gute Nacht Freiheit, gute Nacht Zivilisation, gute Nacht Deutschland, gute Nacht Europa.
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