Marktmusiken von Jahr zu Jahr besser besucht

Hanns-Peter Springer hat mit seinem Posaunenchor am Samstag die „Iserlohner Marktmusiken“ in der Reformierten Kirche beendet. Am 21. Juni nehmen die Bläser am Bundes-Posaunen-Fest in Essen teil.
Hanns-Peter Springer hat mit seinem Posaunenchor am Samstag die „Iserlohner Marktmusiken“ in der Reformierten Kirche beendet. Am 21. Juni nehmen die Bläser am Bundes-Posaunen-Fest in Essen teil.
Foto: Ralf Tiemann
Was wir bereits wissen
Der Posaunenchor der Versöhnungs-Kirchengemeinde hat am Samstag die diesjährige Reihe beendet.

Iserlohn..  Auf seinem Weg zum Bundes-Posaunen-Fest am 21. Juni in Essen hat der Posaunenchor der Versöhnungs-Kirchengemeinde am Sonntag in der Reformierten Kirche Halt gemacht und eine Kostprobe seines vollen Klanges und seiner Vielfalt gegeben. Und damit haben die Blechbläser unter der neuen Leitung von Hanns-Peter Springer der diesjährigen Konzertreihe „Iserlohner Marktmusiken“ einen großartigen Abschluss mit einer voll besetzten Kirche beschert.

Eine „halbe Stunde Auszeit“in der Reformierten Kirche

Acht Mal hatte Hanns-Peter Springer als Kantor der Gemeinde und Organisator der Marktmusiken zu dieser „halben Stunde Auszeit“ während der trubeligen Marktzeit mitten in der Innenstadt eingeladen, und damit ein für eine solche kleine Reihe sehr großes Publikum angezogen. „Der Besuch war in diesem Jahr sehr gut und vor allem in der Konstanz noch einmal größer als in den Vorjahren“, so Springer. Seit vier Jahren bietet er die Reihe an den Wochenenden zwischen Ostern und Trinitatis an, und nun habe sie sich endgültig etabliert, so dass auch kleinere und eher ungewöhnliche Termine bestens besucht waren.

Das verwundert nicht, da die Marktmusiken durch Vieles bestechen. Zum einen haben Musikinteressierte hier die Möglichkeit, viel unterschiedliche Musik von Kirchen-Chören bis zu kleinen Jazz-Formationen, von virtuosen Solisten an der Orgel oder dem Flügel bis zu besonders talentierten Musikschülern zu erleben.

Zum anderen bietet die Konzertreihe ein Höchstmaß an Unkompliziertheit. Einfach für eine halbe Stunde während des Einkaufs und ohne Eintritt in dieser freundlichen, und gerade für Konzerte so beliebten Kirche Platz nehmen, und eine Pause mit Live-Musik einlegen. Da kann man sich auch Mal auf ein kleines Häppchen Musik einlassen, für das man sich im abendfüllenden Rahmen vermutlich nicht aufraffen würde.

Konzertreihe wird aufjeden Fall fortgeführt

Für Hanns-Peter Springer, der die Reihe ausschließlich mit heimischen Musikern bestückt, bietet sie Gelegenheit, die vielen Freundschaften und Verbundenheiten etwa mit der Musikschule oder anderen Einrichtungen und Künstlern zu pflegen. Dieser Wunsch beruht auf jeden Fall auf Gegenseitig, wie der Kirchenmusikdirektor weiß: „Die Marktmusiken machen allen großen Spaß, die Musiker kommen immer richtig gerne.“ Und so sieht Hanns-Peter Springer auch nicht den geringsten Grund, diese erfolgreiche Reihe an diesem besonderen Ort abbrechen zu lassen. Anfragen für Konzerte liegen ihm schon wieder reichlich vor. Und so kann sich das Publikum schon auf die nächsten Marktmusiken zwischen Ostern und Trinitatis 2016 freuen.