Lange kfd-Tafel in Sümmern war stattliche 33 Meter lang

Foto: Dana Schmies
Aus dem gesamten Pastoralverbund Iserlohn trafen sich am Samstag Frauen, die sich für zentrale Dinge und Werte einsetzen

Sümmern..  Fröhliche Gesichter, angeregte Gespräche und viel Sonnenschein: Am Samstagnachmittag trafen sich die katholischen Frauen aus dem gesamten Pastoralverbund Iserlohn an der Burggräfte in Sümmern, um an der „langen Tafel der kfd“ Platz zu nehmen.

Pünktlich zu Beginn ließ sich auch die Sonne wieder blicken. Sie sorgte dafür, dass das Fest, organisiert von einem größeren Frauenkomitee, allen voran Doris Jordan, draußen auf dem Hof des Pfarrheims stattfinden konnte. Aus allen Iserlohner Gemeinden waren dort Frauen zusammengekommen, die rund um die hohen Bäume an den Tischen saßen. Zeitgleich trafen sich im gesamten Bistum Paderborn Frauen zu „langen Tafeln“, dafür gab es auch einen guten Grund, denn der kfd-Diözesanverband Paderborn feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen.

Kein verstaubter Verein – sondern engagierte Frauen

Als Schirmherrin des Iserlohner Festes nahm sich die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag Zeit, mit den Frauen aus ihrem „Heimatort“ ein paar Stündchen zu verbringen. „Zu Hause zu sein, ist auch mal ganz schön“, freute sich die Sümmeranerin über die Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen. Sie gab den Frauen in ihrer kurzen Ansprache aber auch wichtige Worte mit auf den Weg: „Die kfd ist kein verstaubter Verein, sondern das sind über 500 000 engagierte Frauen, die sich für zentrale Dinge einsetzen.“ So steht die kfd beispielsweise für Chancengleichheit, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für mehr Rente für Frauen. Als Schlagworte nannte Freitag „Frauen, Macht und Zukunft“, am Rande machte sie ihren Standpunkt zum Thema Sterbehilfe klar: „Ich bin gegen organisierte Sterbehilfe durch Vereine oder Verbände wie Dignitas.“ Trotzdem sollten Menschen aber die Möglichkeit haben, in Würde zu sterben.

Höhepunkt des Festprogramms am Samstag war neben kleinen Sketchen und dem gemeinsamen Gesang das Ausmessen der Tische, immerhin wollte die Iserlohner kfd mit ihrer Tafel zur Gesamtlänge des Bistums beitragen. Als „Maßnehmer“ stellten sich Dagmar Freitag und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zur Verfügung, die schlussendlich auf Pi mal Daumen 33 Meter kamen. 33 Meter, die symbolisch nicht nur für die Zusammenarbeit, sondern auch für den Zusammenhalt in der kfd stehen, wie Dagmar Freitag betonte.