Keine Halle mehr auf der Höhe

Für die Parkhalle wird es keinen Ersatzbau geben. Dies beschloss der  Rat am Dienstagabend
Für die Parkhalle wird es keinen Ersatzbau geben. Dies beschloss der Rat am Dienstagabend
Foto: Michael May IKZ
Was wir bereits wissen
Für die in die Jahre gekommene Parkhalle wird es keinen Ersatzbau geben. Dies beschloss der Rat am Dienstagabend.

Iserlohn..  Die Alexanderhöhe als Standort einer Veranstaltungshalle wird in absehbarer Zeit Geschichte sein. Nachdem bereits der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hatte, die europaweite Suche nach einem Investor für den Bau einer Multifunktionshalle zu beenden und das Projekt auch nicht durch städtisches Geld zu realisieren, schloss sich der Rat am Dienstagabend mehrheitlich dieser Position an.

Statt eines Ersatzbaus für die in die Jahre gekommene Parkhalle soll nun eine Konzeption erarbeitet werden, um die Attraktivität des Parktheaters sowie der Außenanlagen auf der Höhe zu erhöhen. Gleichzeitig setzt die Kommune mit diesem Beschluss darauf, dass BiTS-Gründer Dietrich Walther seine Planungen umsetzen kann und wird, eine privat betriebene Veranstaltungshalle im Bereich des Campus Seilersee zu errichten.

Die Zustimmung des Rates fand überdies der Vorschlag der Bauverwaltung, die Brachfläche zwischen Rahmenstraße und Bahngleisen zu vermarkten, während der Bereich zwischen Alexanderstraße und Theater nicht zur Bebauung zur Verfügung gestellt werden soll.

Der Verzicht auf die Option, eine neue Halle auf der Alexanderhöhe bauen zu können, hatte CDU-Ratsherr Michael Schmitt zuvor als ein „falsches Signal“ bezeichnet, zumal die planungsrechtlichen Grundlagen zur Umsetzung der Walther-Pläne noch nicht gegeben seien. SPD-Sprecher Ralf Langner hingegen betonte, dass die Konzeption aus der Bauverwaltung exakt in die richtige Richtung gehe, zumal der Hallenstandort auf der Höhe auch im theoretischen Neubaufall immer mit Problemen behaftet wäre. Die Infrastruktur am Seilersee hingegen sei um Klassen besser, hinzu komme, dass dort die politische Vorgabe einer privaten Investition erfüllt werde.

Auch Elke Olbrich-Tripp sprach sich eindeutig für die Aufgabe des städtischen Hallenstandortes aus: „Es ist nötig, alte Zöpfe abzuschneiden, um neu denken zu können, wenn wir auf der Alexander­höhe weiterkommen wollen.“

Rahmenbedingungenfür den IBSV erhalten

Abseits des Grundsatzbeschlusses, keinen Hallenneubau auf der Höhe mehr anzustreben, hoben die Sprecher der Fraktionen hervor, dass dort selbstverständlich auch weiterhin die Rahmenbedingungen vorgehalten werden sollen, die der IBSV zur Ausrichtung seines Schützenfestes benötigt.