Kalthofer Eisenbahnunterführung zeitweise gesperrt

Bei einem Unfall in Kalthof hat ein LKW aus Rumänien Diesel verloren. Vermutlich war das Fahrzeug auf Schnee ins Rutschen geraten. Die Bahn-Unterführung an der Leckingser Straße musste gesperrt werden.
Bei einem Unfall in Kalthof hat ein LKW aus Rumänien Diesel verloren. Vermutlich war das Fahrzeug auf Schnee ins Rutschen geraten. Die Bahn-Unterführung an der Leckingser Straße musste gesperrt werden.
Foto: IKZ

Iserlohn.. Weil aus dem Tank der Zugmaschine Diesel ausgelaufen war, musste die Feuerwehr zu einem Lkw-Unfall an der Kalthofer Eisenbahnunterführung ausrücken. Die Leckingser Straße war dort am Freitagvormittag mehrere Stunden gesperrt. Inzwischen fließt der Verkehr wieder.

Es war kurz vor 9 Uhr, als der Lkw aus Rumänien allem Anschein nach glättebedingt auf der Leckingser Straße vor der Unterführung in Fahrtrichtung Bundesstraße 233 ins Rutschen kam. Zugmaschine und Anhänger verkeilten sich vor der Brückeneinfahrt, der Tank der Zugmaschine wurde dabei beschädigt. Rund 1000 Liter Diesel sollen nach Polizeiangaben ausgeflossen sein, zumindest ein Teil davon in die Kanalisation. Den Sachschaden bezifferte die Polizei am Nachmittag mit rund 10.000 Euro.

Die Polizei hatte die Leckingser Straße frühzeitig ab der Kalthofer Straße gesperrt, damit die Feuerwehr sich um den auslaufenden Kraftstoff kümmern konnte. Zahlreiche Feuerwehrleute verhinderten dann, dass weiterhin Diesel in die Kanalisation gelangte, andere pumpten den Kraftstoff aus dem Lkw-Tank ab. Fahrbahn und Gehwege wurden abgestreut. Später wurden dann auch Vertreter vom Bereich Stadtbauwesen und von der Unteren Wasserbehörde des Kreises wegen möglicher Verunreinigungen der Kanalisation und der Umwelt hinzugezogen. Gegen Mittag war der Feuerwehreinsatz schließlich beendet.

Die Kalthofer mussten am Freitag wegen der Sperrung deutliche Umwege in Kauf nehmen. Außerdem herrschte vormittags auf der angrenzenden Bundesstraße 233 dichter Verkehr. Aufgrund von Verkehrsbehinderungen auf der A45/Sauerlandline hatten die Navigationsgeräte offensichtlich die Autofahrer als Abkürzung über das Iserlohner Stadtgebiet und dann auf die A46 geschickt.