Kaffeehaus-Konzept kam im Parktheater bestens an
17.12.2008 | 17:34 Uhr 2008-12-17T17:34:00+0100
Iserlohn. Donauwellen und Cremetorte, dazu Kaffeeduft und feierliche Weihnachtsstimmung: Wer die Operette „Wie einst im Mai” am Samstagnachmittag im Parktheater besuchte, traute seinen Augen kaum.
Schließlich hatte das Team um Johannes Josef Jostmann ganze Arbeit geleistet und das komplette Theater in ein überdimensionales Kaffeehaus verwandelt.
Weihnachtlich geschmückte Tische mit goldenen Decken, wohin das Auge blickte, erwarteten die knapp 800 Premieren-Gäste, die das neuen Angebot der „Operette am Nachmittag” angenommen hatten. Bevor um 16 Uhr die farbenfrohe und unterhaltsame Inszenierung des Landestheaters Detmold alle Blicke auf sich zog, waren ab 15 Uhr viele Gäste der Einladung zu Kaffee und Kuchen gefolgt.
Frei nach dem Motto „Wer sich bewegt, bleibt jung” möchte das Parktheater mit dem neuen „Nachmittags”-Konzept, das mit Unterstützung der Abteilung Seniorenarbeit der Stadt, dem Förderverein des Parktheaters und dem Saab Zentrum Sauerland realisiert wurde, auch älteren Gästen die Chance eines angstfreien Theaterbesuchs außerhalb der winterlichen Dunkelheit ermöglichen und das Angebot anhand von Publikumswünschen und Bedürfnissen neu ausrichten. Mit lang anhaltendem Applaus und vielen Komplimenten lobten die Zuschauer das neue Konzept. „Das Publikum hat uns wirklich gerührt, weil so viele auf uns zu gekommen sind und sich für den Nachmittag bedankt haben”, ist Theaterdirektor Jostmann zufrieden mit der Resonanz. Eine Fortsetzung des Angebots in der Spielzeit 2009/2010 ist bereits in Planung.
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