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Jugendamt wurde mehrfach informiert

13.07.2007 | 15:20 Uhr

Iserlohn. (cofi) "Ich habe die Familie fünf Mal dem Jugendamt gemeldet", sagt ein Bekannter aus dem Umfeld der Familie von André, dass er schon im Jahr 2005 auf die schwierige Situation der Familie hingewiesen hat, deren Säugling aufgrund von Mangelersch

Und bezüglich der regelmäßigen Familienbesuche der Mitarbeiterin durch das Jugendamt sagte er nur: "Für mich ist es ein Köttenstall. Das ist unvorstellbar, wenn man in die Wohnung geht und das Chaos dort nicht sieht."

Er ist ein Bekannter der Familie und hat auch in den Wohnungen am Hohler Weg und in der Sofienstraße verkehrt. Der Mann ist erschüttert über den Fall, war auch nach der Beerdigung am Grab des Kleinen auf dem Iserlohner Hauptfriedhof.

"Unsere Liebe wird dich immer begleiten," steht auf einer Schleife an einem Blumenherz, das mit gelben Margeriten umkränzt ist. Und auf der Schleife: Mama und Papa und die Namen seiner Geschwister, Kirsten und Justin.

Der Mann war auch als Beobachter in der Gerichtsverhandlung gegen die Mutter des verstorbenen Andre?. Und wunderte sich, dass die Kinder immer noch in der Familie blieben, nachdem der kleine André gestorben war.

"Ich will nur, dass die Kinder rausgeholt werden. Da muss was passieren", sagte er gestern Morgen, als noch nicht bekannt war, dass aufgrund des öffentlichen Drucks die Kinder in andere Obhut gebracht wurden.

Als die Kindsmutter mit dem kleinen Bruder Justin schwanger war, habe sie ebenfalls nicht vor Hochprozentigem Halt gemacht, kritisiert er. Auch das habe er dem Jugendamt mitgeteilt. Ein oder zweimal sei er allein deswegen vorstellig geworden.

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