Iserlohner Pfennig und Gäste aus den Niederlanden
02.12.2008 | 16:51 Uhr 2008-12-02T16:51:00+0100
Iserlohn. Ein kleines Jübiläum steht am Samstag in Barendorf an. Denn dann heißt es bereits zum 15. Mal „Weihnachtliches Barendorf” Neben dem 6. und 7. Dezember wird der beliebte Markt auch am Wochenende 13./14. Dezember angeboten. Öffnungszeit an allen Tagen: 12 bis 20 Uhr.
Museumsleiter Gerd Schäfer verspricht für die diesjährige Auflage neue Attraktionen. „Die, die glauben, hier würde jedes Jahr das Gleiche angeboten, liegen definitiv falsch”, versichert Schäfer. So wird beispielsweise ein Virtuose der Motorkettensäge zugegen sein, der aus Baumstämmen Skulpturen „schnitzt”. Eine Klöpplerin, ein Krippenmacher, eine Keramikerin oder ein Seifenmacher sind ebenfalls neu. Vertreten sein werden auch das Naturschutzzentrum MK oder das Kinder- und Jugendtelefon.
Ganz stolz ist Gerhard Schäfer auf eine historische Iserlohner Münze, die am Samstag erstmals in Barendorf vor den Augen der Besucher geprägt und verkauft wird. Auch dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Iserlohn konnte dazu in Dinslaken eine historische Prägemaschine angeschafft werden. Paul vom Hofe, ehemaliger Nadler und seit 20 Jahren ehrenamtlicher Mitarbeiter im Nadelmuseum, hat die Maschine seit August liebevoll aufgearbeitet. Rohlinge aus einer Messing-Zinn-Kupfer-Legierung werden nun zu einem Iserlohner Pfennig aus der Zeit Graf Adolf I von der Mark (1199 - 1249) geprägt. „Wir hatten schon beim Stadtjubiläum 1987 vor, an die Rolle Iserlohns als mittelalterliche Münzprägestätte zu erinnern”, berichtet Gerd Schäfer, irgendwann habe man da den Faden verloren. Nun aber ist es soweit. Auch Peter Häusser freut sich für die museumspädagogische Arbeit über das neue Angebot.
Ansonsten erwartet die Barendorf-Besucher viel Gewohntes wie weihnachtliches Kunsthandwerk, Essens- und Getränkestände sowie die vielfältigen Angebote der Service-Klubs. Dazu gibt es auch wieder attraktive Einzelveranstaltungen wie Auftritte des Blechbläserensembles der Musikschule Iserlohn an allen vier Tagen jeweils um 15 Uhr, des A-cappella-Quartetts Crack-a-jack (6. Dezember, 18 Uhr), des Balettstudios Bauer (7. Dezember, 16.30 Uhr) oder des MGI-Chores (14. Dezember, 17.30 Uhr. Das Interesse wird wieder groß sein, so berichtet Gerd Schäfer, dass sich bereits Gäste aus den Niederlanden eigens für den Weihnachtsmarkt in einem Iserlohner Hotel eingebucht haben.
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