„Integration kann gelingen“
30.08.2010 | 17:06 Uhr 2010-08-30T17:06:00+0200
Iserlohn. „Wir wollen mit dieser Ausstellung deutlich machen, dass Integration gelingen kann“, so umschrieb am Donnerstag Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens die Intention von „Erfolgreich angekommen - 22 Frauen mit Migrationshintergrund in Iserlohn“.
Zahlreiche Besucher waren zur Eröffnung auf der Sparkassen-Galerie erschienen. Ein im besten Sinne multikulturelles Treffen, denn natürlich waren auch die vorgestellten Damen dabei, „die dieser Ausstellung ihr Gesicht gegeben haben“, wie es Dr. Christoph Krämer, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Iserlohn, formulierte. Er begrüßte auch die Ehrengäste, darunter die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, die Superintendentin Pfrn. Marina Espelöer, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Iserlohn, Mechtild Beike, Ercan Atay vom Integrationsrat und zahlreiche Ratsvertreter. Ebenso wie Dr. Peter Paul Ahrens galt Dr. Krämers Lob auch den hervorragenden Fotos des IKZ-Foto-Redakteurs Michael May, die auf den in der Ausstellung gezeigten Stoffbahnen und der ebenfalls erschienenen 52-Seiten starken Dokumentation zu sehen sind. Dr. Ahrens Dank ging auch an die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn, an Mechtild Beike und Helena Haack, die das Ausstellungskonzept konzipiert und inhaltlich ausgeführt haben.
„Die 22 vorgestellten Frauen kommen aus 18 verschiedenen Herkunftsländern, sie unterscheiden sich durch ihren sozialen Status, ihre Herkunft, ihre Bildung, ihre Religion. In der Ausstellung lernen wir sie kennen unter anderem als Künstlerin, Musikerin, Handwerkerin, als Lehrerin, Erzieherin, Kommissionärin, Dolmetscherin sowie als Sozialarbeiterin und Zahntechnikerin. Sie begegnen uns als Arbeiterin, Sprengmeisterin, Studentin, Beschäftigte im öffentlichen Dienst und als Hausfrau und Mutter“, so Ahrens in seinem Text. Und schnell kamen die Ausstellungsbesucher und die porträtierten Frauen in einen Dialog, der für alle Seiten sehr informativ war.
Ahrens hob hervor, dass das Erlernen der deutschen Sprache zwar für die meisten Migrantinnen nicht einfach war, aber gleichzeitig der Schlüssel zu einem Miteinander im gesellschaftlichen System bedeutete. „Heute“, so Ahrens“, sind die porträtierten Frauen „Teil unserer Gesellschaft und des täglichen Miteinanders“, die unser gesellschaftliches Leben mitgestalten. „Unsere Gesellschaft wird nur dann zukunftsfähig sein, wenn es ihr gelingt, sich für alle Menschen zu öffnen.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 19. November auf der Sparkassen-Galerie am Schillerplatz zu sehen.
00:07
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12:53
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18:30
#29
Mach mal Pause und fahr in Urlaub .....
15:33
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15:23
Warum ich auf Ihre Äußerungen und die Ihres Mitstreiters Bogus Trumper eingehe, habe ich bereits hinreichend erläutert. In diesem Zusammenhang sollten Sie ggf. Ihren eigenen Eintrag überdenken. Das Kompliment bezgl. der Polemik nehm ich zur Kenntnis, bedanken werde ich mich nicht, da heute Donnerstag ist.
- Closed -
13:34
Sorry, vielleicht entgeht mir was, aber ich sehe schon wieder nur einen Kommentar um des Kommentar willens....
abgesehen davon dass der letzte Kommentar vor Polemik nur so strotzt...
13:20
@ Bogus Trumper
Obgleich ich die Kommentarfunktion dieses Mediums nicht ansatzweise so intensiv nutze wie Sie, bin ich doch als stiller Bebobachter stets aufgeschlosssen für Anregungen diverser Art. Insofern verfolge ich Ihre Aussagen, die sich häufig auf linke Sozialpolitik stützen, schon seit längerer Zeit. Daher wüsste ich nicht, welche neuen Thesen und Argumente Sie mir noch verklickern möchten. Oder halten Sie die besten Ihrer grandiosen Gedankengänge für den absoluten Notfall zurück? Da wir die Antwort beiden kennen und ich mir die Mühe nicht mache einen linken Hardliner zu belehren oder gar zu bekehren, beschränke ich mich lieber darauf, die zu bestärken, die meine Ansichten teilen. Wenn ich durch meine Kommentare eine sachliche Diskussion zum Thema starten möchte (was wie vormals erwähnt nicht der Fall ist), stelle ich ähnlich provokante Thesen wie beispielsweise Smartdriver in den Raum. Ich hoffe das reicht jetzt erstmal. Leider wurde die K-Funktion im sachverwandten Thema abgestellt, aber wir werden uns bestimmt wieder über den Weg laufen.
12:38
Oben habe ich also einen Kommentar abgegeben, der atemberaubend aussagekräftig ist. Ich vermute, einen solchen Kommentar meint Packhaus.
Der Kommentar also solches kann übrigens auch der Teil einer Diskussion sein: Sie geben einen Kommentar zum Besten und ich reagiere mit einem zweiten Kommentar darauf. Meistens enthalten Kommentare übrigens auch noch tiefergehende Erläuterungen, wie man an den Kommentaren in der Jurisprudenz sieht.
Insofern ist es unsinnig, Lenneloewe, sich von Packhaus einfach abspeisen zu lassen.
Nun zu Packhaus selbst: Das Ziel einer Diskussion (die, wie erläutert, aus einer Reihe von Kommentaren bestehen kann) ist gerade nicht, den anderen zu überzeugen, sondern vielmehr zu verstehen, welche Argumente der andere hat, wie er diese begründet und wie es bei ihm zu einer bestimmten Meinung oder Einstellung dem Diskussionsgegenstand gegenüber gekommen ist. Daraus kann im Ideal dann jeder etwas zum Thema lernen. Die Meinungen der Diskussionsteilnehmer können dadurch unbeeinflusst bleiben oder sich graduell ändern. Komplette Meinungsänderungen sind wohl eher selten.
Jemanden der sich der Diskussion verweigert und behauptet, es lohne sich nicht zu diskutieren, weil man ja sowieso nicht überzeugt werden könne (oder wolle), bezeichnet man als Phrasendrescher.
Also nocheinmal: Welche Meinung haben Sie zu dem Artikelthema genau und wie begründen Sie Ihre Meinung?
12:23
Schön!