IGW zieht zufriedenstellende Jahresbilanz

Gute Laune herrschte bei der Bilanz-Pressekonferenz der Iserlohner Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft. Den Bericht stellten Aufsichtsrats-Vorsitzender Michael Schmitt, Olaf Pestl und Beatrix Schönekeß(v. l.) vor.
Gute Laune herrschte bei der Bilanz-Pressekonferenz der Iserlohner Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft. Den Bericht stellten Aufsichtsrats-Vorsitzender Michael Schmitt, Olaf Pestl und Beatrix Schönekeß(v. l.) vor.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Bei der Vorlage des Geschäftsberichtes verweist Olaf Pestl auf hohe Investitionen in den Bestand

Iserlohn..  „Mit dem Jahresverlauf bin ich zufrieden“, so kommentiert Olaf Pestl, Geschäftsführer der Iserlohner Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (IGW), den jetzt vorgelegten Geschäftsbericht für das Jahr 2014. Bevor es dann an die nackten Zahlen und Fakten geht, hebt Pestl noch hervor, dass die IGW bewusst ihren Außenauftritt verändert habe, sich dadurch ein moderneres „Gesicht“ gegeben habe, das auch im Marketing eingesetzt wird.

Impulsinvestitionen in strukturschwache Standorte

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr, so Pestl, habe die IGW die Politik der letzten Jahre, ein hohes Maß an Investitionen in den Bestand, kontinuierlich fortgeführt und dabei, davon ist Pestl überzeugt, auch klare Akzente setzen können. Beleg hierfür sei das erfolgreiche Vermietungsgeschäft, und eine Fluktuationsquote von unter zehn Prozent könne als Beleg für eine hohe Mieterzufriedenheit gewertet werden.

2014 gehörten zur IGW 2089 Wohnungen (2047 in 2013), 13 Ladenlokale und 281 Stellplätze, die zu den Mietobjekten gehören. Insgesamt sind das 125 000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche, die 2014 zum Bestand der IGW gehörten. Allein in Modernisierung und Instandhaltung hat die IGW im Vorjahr rund vier Millionen Euro investiert. „Damit liegen wir über vergleichbaren Zahlen anderer Gesellschaften“, fügt Pestl nicht ohne Stolz hinzu.

Das Geschäftsjahr 2014 ist aus Pestls Sicht auch verbunden mit einer Neuausrichtung der IGW in Bereichen aktiver Stadtentwicklung, die partnerschaftlich mit oder im Auftrag der Stadt Iserlohn erfolgt. Dabei verfolgt die IGW das Ziel, strukturschwache Standorte durch sogenannte Impulsinvestitionen in eine neue Entwicklung zu bringen. Als Beispiele nennt Pestl hier den gezielten Erwerb von Schlüsselimmobilien an den Standorten Mühlentor und Südengraben/Am Zeughaus, zwei innerstädtischen, zentralen Problemlagen. Hier erfolgten neben den Grunderwerbungen erste Sanierungsmaßnahmen und auch bereits erste Neuvermietungen.

Auch auf erfolgreiche objektbezogene Maßnahmen verweist die IGW. Abgeschlossen wurden solche Maßnahmen an drei Gebäuden „Auf dem Winkel“ mit dem Anbau von Aufzügen, energetischen Optimierungen, und der Fassadensanierung. Auch die mehrjährige Maßnahme an der Niddastraße hat mit einer umfangreichen Neugestaltung der Außenanlagen ihren Abschluss gefunden.

Neben dem Kerngeschäft verweist der IGW-Geschäftsführer auch auf Sondereffekte im Geschäftsjahr 2014. So konnten für das Neubauvorhaben an der Rahmenstraße/Kluse die Planungen und Antragstellungen abgeschlossen und zum Jahresende die Baugenehmigung erwirkt werden. Einen neuen Ansatz gibt es auch für den Erhalt der Schlichtwohnungssiedlung Schlieperblock. Das erarbeitete Konzept und die ausgearbeitet Entwicklungsstrategie dienen als Grundlage für die nächsten Schritte auf dem Weg, die denkmalgeschützte Siedlung zu erhalten und einer städtebaulich attraktiven Lösung zuzuführen.

Die Bilanz für das Jahr 2014 weist eine Gesamtsumme von rund 42 Millionen Euro aus. Der tatsächliche Fehlbetrag beträgt hierbei 131 000 Euro. „Der geplante Jahresfehlbetrag lag bei 222 000 Euro“, erklärt Pestl diese Zahl, denn mit der Einsparung von rund 89 000 Euro“ begründet Pestl auch seine anfangs erwähnte Zufriedenheit. Für das laufende Geschäftsjahr 2015 strebt Pestl an, ohne Fehlbetrag auszukommen.