IGW will ein bauliches Zeichen setzen

An der Rahmenstraße rollen die Bagger: In drei Gebäuden werden hier insgesamt 34 Wohnungen entstehen.
An der Rahmenstraße rollen die Bagger: In drei Gebäuden werden hier insgesamt 34 Wohnungen entstehen.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Für das Bau-Projekt an der Rahmenstraße/Kluse ist jetzt der Startschuss gefallen. Gleichzeitig gibt es großes Interesse am Schlieperblock.

Iserlohn..  Der Startschuss für das Sieben-Millionen-Euro-Projekt ist gefallen: Am Montag hat der Regiebetrieb der städtischen Wohnungsgesellschaft IGW mit der Einrichtung der Baustelle an der Rahmenstraße und an der Kluse begonnen. Hier will die IGW ein Zeichen setzen für den innerstädtischen Wohnungsbau. Geplant ist die Errichtung von drei Gebäuden mit insgesamt 34 Wohnungen. In dem an der Rahmenstraße gelegenen Hauptkomplex sollen 22 Wohnungen entstehen.

In den nächsten Wochen wird nun die Firma Lukassen die Baugruben für die drei Objekte ausheben, mit den Rohbauarbeiten soll Anfang März begonnen werden. Bezugsfertig werden die Häuser nach dem internen Zeitplan der IGW am 1. September 2019 sein, wie Geschäftsführer Olaf Pestl berichtet, „das ist unsere Zielmarke“. Sorgen über die Vermarktung macht sich Pestl nicht, zumal drei Viertel der Wohnungen bereits reserviert seien. Und das ist nach Pestls Einschätzung auch wenig verwunderlich: „Dies ist ein hervorragender Standort, von dem aus die Innenstadt fußläufig erreichbar ist. Zudem ist die Infrastruktur im Umfeld ausgezeichnet.“

Schon 30 ernsthafte Kaufinteressenten im Block

Auf großes Interesse stößt derweil auch eine weitere IGW-,,Baustelle“. 70 Gäste, unter ihnen 30 ernsthafte Kaufinteressenten, konnte die Wohnungsgesellschaft unlängst bei einer Informationsveranstaltung zur Wiederbelebung des Schlieperblocks in den Räumen der Volkshochschule am Stadtbahnhof begrüßen. Wie bereits berichtet plant die IGW zum einen den Verkauf eines Teils der 23 Reihenhäuser in dem denkmalgeschützen Ensemble an Privatleute, zum anderen die Sanierung einiger Gebäude zur Vermietung in Eigenregie. Am 28. Februar lädt die Wohnungsgesellschaft nun alle Interessierten ab 10 Uhr zur Besichtigung der Häuser mit Wohnflächen zwischen 125 und 160 Quadratmetern ein. Pestl: „Unser favorisiertes Modell geht davon aus, dass wir – neben der Gestaltung der Verkehrs- und Grünflächen – an den Gebäuden unter Beachtung der Denkmalschutzauflagen die Fenster, Fassaden und die Dächer sanieren, während der Innenausbau von den Erwerbern übernommen wird“ geprüft wird derweil noch, ob Fördermittel für die Denkmalsanierung fließen können.