IGW: Abriss ist unvermeidbar
05.05.2008 | 15:27 Uhr 2008-05-05T15:27:00+0200
Iserlohn. Ankerstraße, Meisenweg, Drosselweg und Kreuzstraße, besser bekannt als „der Schlieper-Block”: Am Montag erhielten die dort lebenden Mieter der Iserlohner gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (IGW) Post von dem Unternehmen.
Der Inhalt: Die Information darüber, dass die IGW die maroden Gebäude nun abreißen will, den Bewohnern werden innenstadtnahe Ersatzwohnungen aus dem Bestand der Wohnungsgesellschaft angeboten.
„Wir wollen ohne Kündigung auskommen”, betont Holger Lohrbach als neuer Geschäftsführer der IGW. Das Schreiben sei der Versuch, mit den Familien aus dem Schlieper-Block ins Gespräch zu kommen. Aktuell, so Lohrbach, sei etwa noch die Hälfte der 90 Wohnungen vermietet. Erste Anlaufstelle für die Bewohner soll das neue Service-Büro der IGW am Grüner Weg 60 sein, das noch in dieser Woche eröffnet werden soll. Bei aller Hoffnung, zu einvernehmlichen Lösungen mit den Haushalten zu kommen, rechnet Lohrbach derweil durchaus auch damit, dass zumindest einige der Bewohner der Häuser auf ihre Verträge pochen werden und sich einem Umzug versperren. „In solchen Fällen hätten wir aufgrund der langen Mietdauer Kündigungsfristen von bis zu einem Jahr.”
Dass am Abriss des „Schlieper-Blocks” kein Weg vorbeiführt, muss aus Sicht der IGW nicht disktutiert werden. Die Wohnungen wurden zwischen 1928 und 1936 als Notwohnungen von der damaligen Reichsregierung errichtet und genügen den heutigen Anforderungen nicht einmal mehr in Ansätzen. Eine nachhaltige Modernisierung und Sanierung der Gebäude indes scheidet aus wirtschaftlichen Gründen aus. „Der Abriss der Häuser ist daher leider für alle Beteiligten die notwendige Konsequenz aus der derzeitigen Situation”, heißt es in dem Brief an die Mieter.
An der Nordstraße, dem Sitz der IGW, reifen derweil bereits erste Planungen, wie das günstig gelegene Grundstück nach dem Ende des Blocks genutzt werden kann. Zwei- bis dreigeschossige Bebauung unter Einsatz regenerativer Energien schweben dem Team um Geschäftsführer Lohrbach vor, so dass am Ende etwa dieselbe Zahl an Wohneinheiten wie bisher vorhanden sein wird. Denkbar auch, dass die IGW auf der Suche nach städtebaulich anspruchsvollen und baulich gelungenen Lösungen einen Architektenwettbewerb startet.
09:01
Steht der Block noch? Ich interessiere mich total für solche Gegenden und fänds schade, wenn der Block abgerissen wird, bzw. worden ist, bevor ich ihn mal gesehen habe! Kann mir vielleicht auch jemand sagen, ob und wenn ja, wo ich Bilder von dem Block finde? Habe schon gegoogelt, jedoch nichts gefunden! Liebe Grüße, Benjamin aus Braunschweig
11:50
Wann wird endlich abgerissen? Mitlerweile ist es nur noch ein leerstehender Schandfleck!
14:01
Hallo Ex-Blöcker ein wahres wort geschrieben Gruß Jommel.
14:52
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23:47
Hallo Ihr Block-Kenner,
jetzt reden wir mal tacheles, sofern Ihr überhaupt wisst was oder wer das ist!!!
Ich selbst bin im echten Schlieperblock groß geworden und habe alle Höhen und Tiefen dort live mitgemacht. Im Gegensatz zu den jetzt dort herrschenden Bedingungen und Lebensgewohnheiten sowie Lebensqualitäten, war es damals echt Klasse dort. Es wohnten zwar nicht die tollsten und bravesten Bürger der Stadt dort, aber wenigstens Leute die echt waren und sich anzupassen wussten. Einige Beispiele dafür waren unter vielen anderen, hier nicht genannten, die Familien Otto ( Püppa), ( Bubi), Hegemans, Schulte ( Jommel ), Eiler, Neveling, Rossi und viele andere. Es herrschte im Block und Umgebung immer eine gewisse Ordnung und Einigkeit wenn es hart auf hart kam. Die lokale Versorgung wurde durch Zems ( Geschäft im Block, Dieren ( jetzt abgerissen) Geschäft neben dem alten Kindergarten,(jetzt Wohnheim für Schwehrerziehbare, gesichert. Anwohner in der näheren Umgebung standen eigentlich immer hinter den sogenannten BLÖCKERN. Man wohnte hier gut und sicher. Doch wenn mann sich heute ansieht wie sich einige, der jetzt dort ansässigen, benehmen und leben, so kann man nur sagen: Armes Deutschland. Hört man sich nur schon diese Parolen an ,wie sie auch in diesem Forum geschrieben werden, ( wir gehen nicht Kampflos, Ihr kriegt uns hier nicht raus, u. s. w.) so kann man ja erahnen welche Kleingeister dahinter stecken.
Mein Rat: Liebe nachgemachte Blöcker ( nicht Böse gemeint, aber das seid Ihr eben nur), seid doch froh und schlau, verlasst den Bau. Man bietet Euch doch etwas Besseres an.
Die alten, echten wussten wann es Zeit ist den Absprung zu schaffen und durchzustarten. Das werdet Ihr doch wohl auch noch packen, oder??
Sicherlich gibt es immer ein paar unbelehrbare und aufmüpfige Kleingeister, aaber es gibt auch Mittel der Überzeugung ( Alte und Moderne ).
So nun lasst Euch das mal eine Viertelstunde durch den Kopf gehen, Viertelstunde, das packt Ihr schon!!!!!
Mit freundlichen Grüßen
Der EX - BLÖCKER
10:03
BLOCK MAROC IS THE BEST FUCK OF THE REST
16:29
Es ist Wunderbar das es in deutschland gesetze
gibt die alles regeln, wenn man sich damit auskennt kann man die Nötigungen der IGW ohne
große diskusionen und großen kostenaufwand in die länge ziehen. Ich werde mich für alle Mieter einsetzen und Versuchen durch Juristischen rat zur seite zu stehen. Sollte eine Famiele nicht in der Lage sein sich einen Anwalt zu nehmen werden wir duch spenden diese familen unterstützen . mfg
dr. Zwen
15:51
Ich finde es sehr schade, es gibt viele die in diesem Block geboren und aufgewachsen sind, hier gibt es einen Zusammenhalt zwischen den Nachbarn den man in ganz Deutschland nicht finden wird. Außerdem wurden die Bruchbuden von den Mietern komplett renoviert unter einem großem Kostenaufwand, wir leben nicht im Dreck !!!!
J.H.
21:55
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14:05
BLOCK MAROC BLEIBT STEHEN KAMPFLOS GEHEN WIR NICHT