„Ich sehe hier ganz viele Fotos vor mir“
27.01.2012 | 17:09 Uhr 2012-01-27T17:09:00+0100
Iserlohn.Keine Sekunde gezögert hat Jim Brandenburg, der international ausgezeichnete Natur- und Tierfotograf, dessen Werkschau noch bis Sonntag in der Städtischen Galerie gezeigt wird, als die Heimatzeitung ihn bat, am Freitag das „Tier der Woche“ zu fotografieren. Beim Besuch im Tierheim zeigte sich Brandenburg überaus beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten dort. „Einen freundlichen Hund“, das wünsche er sich schon, war aber seine Bitte. Denn er wollte eine Beziehung zu dem Tier aufbauen, das er ablichten wird. Und so kam es, dass „Gismo“ vor das Objektiv dieses renommierten Fotografen geholt wurde.
Beim darauf folgenden Spaziergang am Danzturm und im Stadtwald zeigte sich Brandenburg dann völlig schockiert von den noch immer sichtbaren Folgen der Schäden nach dem Orkan „Kyrill“ vor fünf Jahren. Aber, so Brandenburg ganz spontan, „ich sehe hier auch ganz viele Fotos vor mir, die man machen könnte“. Und so ging es los. Auch wenn nicht viel Zeit blieb, denn die Liste der Interview-Anfragen war lang, ließ es sich der in Minnesota lebende Fotograf nicht nehmen, „seine Bilder“ vom Iserlohner Stadtwald zu schießen. Selbst die Maulwurf-Hügel auf der Danzturmwiese hatten es dem Fotografen angetan. An die Gegend in Indianapolis, wo er sein Büro hat, fühlte sich Brandenburg bei dem kurzen Gang durch die Natur der Waldstadt erinnert. Natürlich wollte er auch alles über die heimische Tierpopulation wissen, und berichtete dann, dass in Minnesota die Elche immer weniger würden. Drei heiße Sommer hätten ihnen wohl sehr zugesetzt, eine Folge des Klimawandels!?
Am Abend folgte dann noch der Vortrag im Parktheater.
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