„IBSV bedeutet schönes Wetter - zu 95 Prozent“

Angeführt von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, dem noch amtierenden Schützenkönig Wolfgang Barabo und IBSV-Oberst Hans-Dieter Petereit zogen die Kompanien vom Schillerplatz zur Höhe.
Angeführt von Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, dem noch amtierenden Schützenkönig Wolfgang Barabo und IBSV-Oberst Hans-Dieter Petereit zogen die Kompanien vom Schillerplatz zur Höhe.
Foto: IKZ
Mit dem traditionellen Empfang beim Bürgermeister begann am frühen Freitagabend das IBSV-Schützenfest.

Iserlohn..  Das Schützenfest des IBSV hatte noch gar nicht richtig begonnen, da stand vielen „Grünröcken“ schon der Schweiß auf der Stirn. Obwohl: Grüne Röcke suchte man vergeblich, als sich rund 80 Vertreter aller Iserlohner Schützenvereine am frühen Freitagabend vor dem Rathaus versammelten, in das Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens zum traditionellen Schützen-Empfang eingeladen hatte.

Der Schützenrockblieb im Kleiderschrank

Denn aufgrund der fast tropischen Temperaturen war die Kleiderordnung geändert worden – die Uniformjacke durfte im Schrank bleiben, weiße Hemden mit kurzen Ärmeln waren angesagt. Und das stand den Schützen doch gut.

Nach der persönlichen Begrüßung jedes einzelnen Gastes durch Dr. Ahrens und seine Ehefrau Gabriele warteten bereits kühle, von der Krombacher Brauerei spendierte Getränke, bevor der Gastgeber ans Rednerpult schritt. Der Bürgermeister dankte dem IBSV für die Ausrichtung des großen Festes, das wieder viel Farbe und Frohsinn in die Stadt bringen werde. Natürlich sprach Dr. Ahrens auch das Thema Parkhalle an. Die Diskussion über die Zukunft der Halle sei wichtig, fänden doch viele Veranstaltungen des IBSV und auch anderer Vereine dort traditionell statt. „Wir alle wissen, dass die Halle in die Jahre gekommen ist.“ Es müssten Lösungen gefunden werden, die praktikabel, finanziell sinnvoll und politisch mehrheitlich vertretbar sind. „Auf dem Weg dorthin befinden wir uns zurzeit“, so der Bürgermeister.

Der Bürgermeister gibt den Schützen ein Versprechen

Wichtig sei ihm jedoch, dass das Schützenfest auch in Zukunft seinen traditionellen Ort auf der Alexanderhöhe haben werde. „Dieses Versprechen gebe ich Ihnen als Bürgermeister dieser Stadt“, so Ahrens.

„IBSV bedeutet schönes Wetter – zu 95 Prozent“, stellte Schützenoberst Hans-Dieter Petereit fest und sah sich an diesem Abend natürlich bestätigt. In seiner kurzen Rede dankte er allen Vereinsvertretern, die durch ihr Erscheinen deutlich machten, wie groß die Freundschaft zwischen ihnen sei. Die Diskussion um die Pferde in den Festzügen, nahm Hans-Dieter Petereit bei dieser Gelegenheit nur kurz ins Visier.

„Letzte Worte eines Königs“ gab es dann von Wolfgang II. Barabo. Er habe in Iserlohn seine zweite Heimat gefunden und sei stolz der erste König mit „Migrationshintergrund“ zu sein. Um der Tradition dann noch einmal Ausdruck zu verleihen, ließ König Barabo gemeinsam mit den Anwesenden die Höhe und die Parkhalle hochleben.