Grundstein für „Vision des Wohnens“ gelegt

Großer Andrang herrschte am Samstag bei der Grundsteinlegung für das Projekt Rahmenstraße / Kluse.
Großer Andrang herrschte am Samstag bei der Grundsteinlegung für das Projekt Rahmenstraße / Kluse.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Das IGW-Bauvorhaben an Rahmenstraße und Kluse setzt ein bauliches Zeichen. Aktuelle Ausgabe der Heimatzeitung ist Teil der „Zeitkapsel“.

Iserlohn..  Großer Andrang herrschte am Samstag bei der Grundsteinlegung für das Projekt Rahmenstraße / Kluse. In diesem Gebiet, auf den ehemaligen Grundstücken der Mönnig-Druckerei und der Eisenwarenhandlung Haacke, verwirklicht die Iserlohner gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (IGW) ein zukunftsweisendes, innenstadtnahes Wohnprojekt mit 34 Wohneinheiten, die ab September 2016 bezugsfertig sein sollen.

Größtes IGW-Bauvorhaben seit mehr als 20 Jahren

Zu den Feierlichkeiten waren neben IGW-Vertretern auch zukünftige Mieter, Handwerker, Planer und Mitglieder des IGW-Aufsichtsrates erschienen, nicht, um im Anschluss eine Currywurst zu bekommen, wie es IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl humorvoll in seiner Begrüßung ausführte, sondern weil dieses Wohnprojekt ein bauliches Zeichen ganz nah am Innenstadtzentrum setzen wird. Als „Fortschritt für unsere Stadt und einen nachhaltigen Beitrag “ hob Pestl dieses Bauvorhaben hervor, das immerhin das größte IGW-Neubauvorhaben seit mehr als 20 Jahren sei. Pestls Dank ging dann auch an die zukünftigen Mieter, die aktiv bei den Planungen mitgewirkt hätten. Immerhin liegen für 75 der geplanten Wohneinheiten schon Reservierungen vor.

Pestl hob hervor, dass die IGW eine strategische Partnerschaft mit den Stadtwerken eingeht und im Rahmen des Projektes „KWK-Modellkommune Iserlohn“ neben einem Blockheizkraftwerk auch einen Anschluss an das Fernwärmenetz realisieren wird. Neben der Möglichkeit, dezentral, energieeffizient und klimafreundlich Strom und Wärme zu produzieren, bietet diese Kooperation für die Mieterinnen und Mieter langfristig Sicherheit bei den Energiekosten.

Architekt Norbert Post sprach von „Visionen des Wohnens“, die mit diesem Bauvorhaben verwirklicht werden. Schließlich würden immer mehr Menschen den Wunsch äußern, wieder in die Stadt zu ziehen. Um aber nicht auf ein naturnahes Umfeld verzichten zu müssen, sei in der Mitte der beiden Baukomplexe ein großer Garten vorgesehen, ebenso ein Gemeinschaftsraum, der eine neue Basis für nachbarschaftliches Zusammenleben bietet. In der „Zeitkapsel“ die mit dem Grundstein gelegt wurde, befinden sich eine aktuelle Ausgabe der Heimatzeitung, Euro-Münzen, eine Auflistung der Entscheider und aktuelle Baupläne, auch auf einem USB-Stick. Am Ende der Zeremonie gab es dann aber doch noch die von Pestl angesprochene Currywurst ganz frisch vom Grill.