Grüne sammelten über 100 Koffer für die Flüchtlinge

Überaus erfolgreich war die Koffer-Sammelaktion der Grünen am Weltflüchtlingstag.
Überaus erfolgreich war die Koffer-Sammelaktion der Grünen am Weltflüchtlingstag.
Foto: IKZ
Erfolgreiche Aktion des Stadtverbandes fand bewusst am Weltflüchtlingstag vor der Reformierten Kirche statt

Iserlohn..  Als „über alle Maßen erfolgreich“ bezeichneten schon am Samstag Mitglieder vom Stadtverband Iserlohn-Hemer der Grünen ihre Koffer-Sammel-Aktion an der Reformierten Kirche. „Trotz des schlechten Wetters haben sich viele Bürgerinnen und Bürger mit großem Engagement an dieser Aktion beteiligt“, so Elke Olbrich-Tripp, Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Iserlohn, im Gespräch mit der Heimatzeitung. Und auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Harald Eufinger war überrascht über die große Resonanz auf diese Aktion, die bewusst auf den Weltflüchtlingstag terminiert worden ist.

Die Flüchtlinge, die in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Hemer ankommen, haben meist nicht mehr bei sich als das, was sie am Körper tragen. Dank zahlreicher Spenden erhalten sie Kleidung und Spielzeug für Kinder. Woran es jedoch derzeit fehlt, sind Koffer und Taschen, in denen die Flüchtlinge all das unterbringen und transportieren können, erklären die Grünen den Hintergrund der Aktion. Dass aber bereits die ersten Koffer und Reisetaschen in der Reformierten Kirche deponiert wurden, bevor überhaupt der Sammelstand an der Wermingser Straße aufgebaut worden war, dass empfanden die Grünen dann doch mehr als überraschend. „Damit haben wir im Vorfeld ganz sicher nicht gerechnet“, so die erstaunten Reaktionen.

Viele ältere Mitbürgergehörten zu den Spendern

Gerade ältere Mitbürger gehörten zu den Spendern. „Wir kennen das“, so ein oft gehörter Kommentar, „wir sind ja selber nach dem Zweiten Weltkrieg als Flüchtlinge nach Iserlohn gekommen“. Damit wollten die Spender deutlich machen, dass sie sich sehr gut in die Situation der Flüchtlinge, die jetzt kommen, hinein versetzen können. Am Ende waren es mehr als 100 Koffer und Reisetaschen, die in das Camp nach Hemer gebracht werden konnten.