Gleich dreimal Glück gehabt

Obwohl der DB-Nahverkehr NRW-weit eingestellt worden war, musste die Feuerwehr vor der Beseitigung der Buche von den Gleisen in der Nähe des Rauhkampwegs in Hennen erst noch die Strecke offiziell sperren lassen.
Obwohl der DB-Nahverkehr NRW-weit eingestellt worden war, musste die Feuerwehr vor der Beseitigung der Buche von den Gleisen in der Nähe des Rauhkampwegs in Hennen erst noch die Strecke offiziell sperren lassen.
Foto: Michael May IKZ

Iserlohn..  25 Mal musste die Iserlohner Feuerwehr am Dienstag wegen des Sturms Niklas ausrücken.

„Es hat zwar mächtig gerappelt, aber für ein solches Wetterereignis ist das ein normales, kein übermäßiges Einsatzaufkommen“, zog Feuerwehr-Pressesprecher Jenz Erl Bilanz.

Als glückliche Fügung erwies sich, dass die Deutsche Bahn ihren Nahverkehr NRW-weit ab 11 Uhr eingestellt hatte, denn auf der Strecke der RB 53 von Iserlohn nach Schwerte wurde gegen 17.30 Uhr von einem Anwohner am Rauhkampweg in Hennen eine 15 Meter hohe Buche entdeckt, die aus dem völlig aufgeweichten Hang auf die Gleise gestürzt war. „Ein herannahender Zug hätte eine Kollision auf diesem Abschnitt kaum verhindern können“, berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Detlef Rutsch.

Glück hatten auch die Bewohner eines LEG-Mehrfamilienhauses am Schürenbusch: Eine 20 Meter hohe Kiefer kippte auf das Dach des vierstöckigen Hauses, beschädigte hier aber nur einige Dachpfannen. Da keine Gefahr von dem Baum ausging, soll er erst heute mit einem Kran geborgen werden.

Und nachdem die Feuerwehr bereits zweimal an der Mühlenstraße in Kalthof Bäume beseitigt hatte, ließ die Stadt die Straße am Nachmittag in Höhe des Waldgebiets „Kaltes Stück“ sperren: 20 Minuten stürzte dort ein weiterer Baum um.