Geschäftsbetrieb geht trotz Insolvenzantrags weiter
09.06.2009 | 17:32 Uhr 2009-06-09T17:32:00+0200
Iserlohn. Der Geschäftsbetrieb geht trotz Insolvenzantrags auch in der Iserlohner Karstadt-Filiale am Schillerplatz uneingeschränkt weiter. Und um diese Aussage zu bekräftigen, ließ Filial-Geschäftsführer Peter Skuthan am Dienstagnachmittag die Abklebung aus den Schaufenstern wieder entfernen.
So solle möglichen Missverständnissen vorgebeugt werden. Die Verhüllungsaktion sollte ursprünglich symbolisieren, wie es in Iserlohn ohne Karstadt aussehen würde. „Wir wollen nun aber zeigen, dass wir weiterhin da sind”, so Skuthan.
Skuthan appellierte eindringlich an die Iserlohner Kundschaft, ihrem Karstadt-Haus weiterhin die Treue zu halten. Dass sei in möglichen künftigen Verhandlungen mit Investoren das beste Argument, am Standort festzuhalten. Unter den Karstadt-Mitarbeitern waren die gestrigen Nachrichten aus Essen natürlich ständiges Gesprächsthema. Betriebsratsvorsitzende Doris Schulte informierte nach zahlreichen Telefonkonferenzen die Mitarbeiter in einer Versammlung über den Stand der Dinge. Auch ihre Botschaft war: „Der Geschäftsbetrieb geht uneingeschränkt weiter.” Und sie sagte, sie glaube weiterhin an eine Zukunft für den Standort Iserlohn, auch unter neuer Eigentümerschaft. Dafür müsse nun weiter gekämpft werden.
Die Sorge um die Zukunft ist groß, es gab aber eben auch Stimmen, dass der nun bevorstehende Weg durchaus Chancen für das Unternehmen bringen könne.
21:29
@#16 Halbwahrheiten und rechter Populismus bringen keinem etwas!
Siehste, geht auch kürzer....
13:01
Ich sehe das so, dass dem Management von Karstadt es völlig egal ist was mit den Mitarbeitern passiert.
Karstadt ist nicht erst seit gestern insolvent.
Die beachtliche Summe baut sich schließlich über Jahre auf und kommt nicht von heute auf morgen.
Dazu muß noch gesagt werden, dass die das Management und die Geschäftführung von Karstadt auch in den letzten Monaten überaus üppig mit Gehältern belohnt und das Geld quasi zum Fenster raus geworfen wurde.
Wie vielen Unternehmen will der Statt (also wir Steuerzahler) denn noch unter die Arme greifen???
Wenn der kleine Klempner, Elektriker oder sonst irgendein Selbstständiger von nebenan insolvent wird weil die Aufträge ausbleiben oder die Kunden nicht bezahlen weil die selber kei Geld haben, kümmert es die Regierung doch auch nicht!
Jetzt werden Millionen in Opel gepumpt und in 5 Jahren kommt das Aus, weil keiner Opel kauft. Die Steuerhilfen sind somit weg, kräht kein Hahn mehr nach.
Die Abwrackprämie hätten nur Autobesitzer mit gelber oder roter Plakette bekommen dürfen. Warum sollen Autos mit grüner Plakette abgewrackt werden???
Folgedessn haben die japanischen Kleinwagen das Geschäft des Lebens eingebracht. Opel hat davon jedenfalls nicht profitiert.
Mit Karstadt sieht es genauso aus. Der Statt verschwendet Steuergelder um den Kaufhaus eine Insolvenz zu ermöglichen, die Kaufkraft der Verbraucher wird auch in den nächsten Jahren nicht steigen, das Aus von Karstadt ist also vorprogrammiert.
Die Manager können sich von den Steuerhilfen nochmal die Taschen voll machen und ihren Lebensabend geniessen oder in die Politilk gehen um dort weiter abzusahnen.
Unterm Strich tut es mir leid für die Mitarbeiter, die bei Karstadt mit Sicherheit keinen angenehmen Job haben. Denn die sind es, die mal wieder auf der Strecke bleiben.
Manchmal wünsche ich in Deutschland schon solche Zustände wie in Frankreich, wenn richtig demonstriert wird.
Ich als kleiner Bürger wurde nicht gefragt, ob ich damals den €uro haben wollte.
Fakt ist, seit dem €uro ist alles teurer geworden, Insolvenzen laufen wie warme Semmeln beim Bäcker.
Ein Tip an Deutschlands Staatsoberhäupter:
Einfach mal nicht so viel Geld in andere Länder der EU pumpen, Reparationszahlungen für den zweiten Weltkrieg einstellen und Steuersünder die wirklich hohe Summen an dem Fiskus vorbei schleusen und erwischt werden, nicht war Herr Zumwinkel (als Beispiel) auch richtig dafür bestrafen.
Ob ein herr Zumwinkel eine oder acht Millionen € Steuern nachzahlen muss, ist dem doch völlig egal.
Warum ist der mit so wenig abgespeist worden?
Warum nehmen sich Politiker neben Ihren Diäten noch weiteres Geld vom Steuerzahler um sich Büros anmieten zu können?
Warum bekommt ein politiker nach einem Jahr im Amt, die gleiche Pension, wie ein Politiker, der sein Amt 20 Jahre mehr oder weniger gut verrichtet hat?
Warum sind Manager von insolventen Firmen immer die, die mit einem Lächeln nach Hause gehen?
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann es in Deutschland besser werden! Aber ich glaube, das werde ich nicht mehr erleben.
Es wird Geld in Inegration gesteckt. Es gibt aber Menschen, die möchten garnicht integriert werden, sondern nur die Kohle in Deutschland kassieren. Warum dann in Deutschland lassen? Wieder ab zurück ins Heimatland!
Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, sondern dient nur der Entlastung unseres Steuersäckels!
Andere Länder handeln genauso!
Wie man sieht, könnte ich seitensweise weiterschreiben. Aber ich machen jetzt einfach mal einen Punkt.
Und wie immer:
DIESER KOMMENTAR IST NUR MEINE MEINUNG !
12:30
Zu Schreibfehlern schreibe ich mal nichts...
Aber zum eigentlichen Thema: Mal ehrlich, ohne KARSTADT hätten wir ja wirklich nur noch eine Innenstadt zum gezielten Einkauf. Elektrokram bei SATURN, Lebensmittel bei KAUFLAND (kann man ja auch bei Wind und Wetter trocken parken und in der Fußgängerzone nur noch (Billig-)Friseure, Handy-Shops und Bäckerei-Ketten... Klar bin ich auch ein Internet-Käufer und bestelle mal Essen was ich mir liefern lasse, aber wenn ich in der Stadt bin möchte ich auch bummeln und Komplett-Sortimenten zum Kauf anregen lassen.
Für 5 verschiedene Artikel in 5 verschiedene Läden rennen zu müssen, die wahrscheinlich auch schön verteilt liegen, ist ja dann kein tolles Erlebnis.
Ich gebe Dauerkarte insofern Recht, dass es eigentlich egal ist, wie das Kaufhaus heißt, Hauptsache die Mitarbeiter können bleiben und das Angebot bleibt komplett.
12:17
und wichtig GROSS SCHREIBEN
#13
nein, der darf nichts kosten, denn DANN SCHREIBEN WIR AUCH WIEDER GROSS
11:51
Der teuerste Spielplatz der Welt :-)
10:19
Städtebautechnisch wüßte ich jetzt auch nichts, was man mit einem leerstehenden Karstadt-Haus anstellen könnte...(Abreissen? Rathaus rein? Parkhausfläche erhöhen? Busbahnhof?)
iCH WÜSSTE DA ETWAS; FÜR UNSERE kINDER AUS ISERLOHN DA WAS REIN BAUEN , Z.B. EINE INDOORHALLE ODER EINEN GROßEN ÜBERDACHTEN SPIELPLATZ DAMIT MAN BEI SCHLECHTEM WETTER AUCH WAS MACHEN KANN:DAS WÄRE DER KNÜLLER :-)
09:33
hallo,wenn unser einer die miete nicht bezahlen kann hilft uns auch keiner .schaut euch doch mal in iserlohn um wie traurig es hier geworden ist
08:56
Karstadt zieht aber auch Kunden in die Innenstadt,die dann evtl auch noch eines der Fachgeschäfte aufsuchen. Daher ist Karstadt für die Innenstadt sehr wichtig! Auch wenn sie teuer sind!
07:21
@Heimscheisser:
Prima Kommentar, kann dem nur zustimmen!
06:59
@6:
okay, okay...Verschreiben kann sich jeder..
zum Thema: Sollte in Iserlohn das Karstadt-Haus tatsächlich dicht machen müssen, würde das nur zwei Klienten direkt treffen: 1.) das Personal und 2.) die Ü60-Fraktion, die (fast) alles dort einkauft....Denn jetzt mal ganz ehrlich: Alles, was es bei Karstadt gibt, kann man in Iserlohn in Fachgeschäften finden...(die reiben sich garantiert in diesem Fall jetzt schon die Hände...) Städtebautechnisch wüßte ich jetzt auch nichts, was man mit einem leerstehenden Karstadt-Haus anstellen könnte...(Abreissen? Rathaus rein? Parkhausfläche erhöhen? Busbahnhof?)