Gedenken an Terror-Opfer von Paris beim IBSV-Neujahrsball

Die Fliegenden Homberger begeisterten beim IBSV-Neujahrsball.
Die Fliegenden Homberger begeisterten beim IBSV-Neujahrsball.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Oberst Hans-Dieter Petereit verurteilte hinterhältigen Anschlag. Die Showband „Firebirds“ sorgte für beste Tanzmusik.

Iserlohn..  Traditionell bildet der Neujahrsball des IBSV in der festlich dekorierten Parkhalle das erste gesellschaftliche Großereignis eines neuen Kalenderjahres. Auch schon gute Tradition sind hierbei die Grußworte. Doch die fielen in diesem Jahr angesichts der schrecklichen Ereignisse im Nachbarland Frankreich anders aus als üblich.

Denn auch Oberst Hans-Dieter Petereit hatte vorgehabt, wie er betonte, auf die Diskussion rund um die Alexanderhöhe und die Pläne von Prof. Dietrich Walther, am Standort Seilersee eine Veranstaltungshalle errichten zu wollen, einzugehen. Damit, so Petereit, habe Walther die Iserlohner Bauplanungsszene erheblich in Rotation versetzt. Eine Bewegung, die sicherlich an Stärke noch zunehmen könne. Doch Überlegungen, darauf weiter einzugehen, seien überholt „seit dem hinterhältigen Anschlag in Paris mit einer Vielzahl von Toten, die seitdem zu beklagen sind, weil fanatische Täter unter dem vorgeschobenen, aber tatsächlich nicht vorhandenen Deckmantel religiöser Motive zur Verteidigung des Islam, sich terroristisch ausgelebt haben“. Diesem Terror trete der IBSV entschieden entgegen, so Petereits klare Formulierung. Daher bitte er die Gäste, sich von den Plätzen zu erheben, um sämtlichen Opfern terroristischer Taten ihre Ehrerbietung zu bezeugen. Auch Landrat Thomas Gemke widmete sich in seinem Grußwort den Terroranschlägen in Frankreich. Die Grüße der Stadt überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick.

„Fliegende Homberger“ boten mitreißende Showakrobatik

Natürlich wurde dann aber doch noch gefeiert. Mit Oldies, populären Hits, Musical- und Filmmelodien schafften es die „Firebirds“, schnell die Tanzfläche zu füllen. Zum Höhepunkt geriet aber die Show der 40 „Fliegenden Homberger“, die eine mitreißende und eindrucksvolle Showakrobatik darboten.