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Haus Ortlohn

Fusion im Zahlungsverzug

08.02.2010 | 19:00 Uhr

Iserlohn. Die Tagungsstätte Haus Ortlohn fällt aller Wahrscheinlichkeit nach wieder zurück in das Eigentum der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Wie unsere Zeitung am Montag erfuhr, will die Landeskirche den Kaufvertrag mit der freien christlichen Bewegung „Fusion” rückabwickeln. „Fusion” hatte Haus Ortlohn im März 2008 erworben, um die Tagungsstätte am Nußberg zur europäischen Schaltzentrale der Jugendorganisation zu entwickeln. Bisher allerdings soll die christliche Bewegung, die ihren Stammsitz in Australien hat, nur eine Anzahlung in Höhe von 300 000 Euro und damit zehn Prozent des Gesamtkaufpreises auf das Konto der Landeskirche überwiesen haben.

Die Landeskirche bestätigte gestern schriftlich, dass die Rückabwicklung geprüft werde. Dieser Schritt sei notwendig geworden, weil „die Vertragspartnerin - Fusion Australia - zurzeit im Zahlungsverzug ist”. Die Anfang der 60er Jahre in Sydney gegründete Jugendorgansisation beschäftigt 200 Vollzeitmitarbeiter und Tausende von ehrenamtlichen Kräften. Fusion betreibt 30 Zentren weltweit.

Thomas Pütter

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