Feuer und Flamme für den Glauben

Prof. Dr. Dominicus Meier bei der Firmung in der Kirche St.Peter und Paul.
Prof. Dr. Dominicus Meier bei der Firmung in der Kirche St.Peter und Paul.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Abt em. Prof. Dr. Dominicus Meier ist unterwegs auf Firmreise in der Region. Am Donnerstag machte er in Sümmern und Kalthof Station.

Kalthof/Sümmern..  Wer am Donnerstagmorgen nicht mit dem (Boller-)Wagen unterwegs war, war nach Kalthof gekommen. So zumindest konnte man es mit Blick auf die Parkplatzsituation vor der Kirche St. Peter und Paul vermuten, in der um 10 Uhr die Feier für rund 40 junge Firmbewerber begann. Für viele Besucher blieben in dem Gotteshaus so nur Stehplätze.

Pastor Heinz Volmer begrüßte die Gäste, den Großteil des Gottesdienstes bestritt dann Abt em. Prof. Dr. Dominicus Meier, der auch die abschließende Salbung der Bewerber vornahm. Zuvor allerdings machte sich der Abt mit dem Mi­krofon auf dem Weg ins Publikum: „Keine Sorge, Ihr könnt ruhig weiter ,abchillen’, heute wird kein Wissen mehr abgefragt“, eröffnete er seine bisweilen launige Rede in Richtung der Firmbewerber – eine kleine Anspielung auf deren verständliche Nervosität.

„Das Feuer in Dir!“ – so lautete das Motto, unter dem der Firmgottesdienst in Kalthof stand, der von den Bewerbern mitgestaltet wurde, die sich seit November vergangenen Jahres auf diesen besonderen Tag vorbereitet hatten. Unter anderem hatten die jungen Leute den Platz neben dem Altar mit einen „Flammen“-Aufsteller, Kerzen und Schautafeln stimmungsvoll dekoriert.

Das Motto – eine Anspielung auf den Glauben und auch die persönliche Selbstfindung junger Menschen im Leben – wurde von Dominicus Meier immer wieder aufgegriffen. Dabei schlug er den vermeintlich weiten Bogen zwischen den jungen Gläubigen des Sauerlandes bis hin zu jenen in China oder Südafrika, der dann doch gar nicht ganz so weit ist, ist doch die Frage „Wer bin ich?“ für alle Menschen eine gleichermaßen prägende. Dabei ermutigte der Abt die Firmbewerber stets zu sich selbst zu stehen und auch zu jenen, die Beistand benötigen („Thema Mobbing in der Schule“). „Ihr seid es wert“, sagte er.

Dickes Lob für die beste Firmgruppe „ever, ever, ever“

Bereits zuvor hatten sich einige der jungen Bewerberinnen feierlich vor der Gemeinde erklärt und von den Vorbereitungen auf diesen Tag berichtet, von den zahlreichen Treffen, von den Gesprächen über ihren Glauben, von der guten Gemeinschaft. Im Zentrum all dessen habe immer die Frage „Wofür brennst Du?“ gestanden. Die beste Firmgruppe „ever, ever, ever“ – auch Pastor Heinz Volmer lobte, dass er selten eine derart homogene Gruppe erlebt habe wir diese.

Musikalisch gab es häufiger Gitarren- denn Orgelklänge zu hören. Darüber, dass in Kirchen eigentlich nicht getanzt wird, wurde zumindest bei einer kaum einen Meter großen kleinen Besucherin hinweggesehen. Nach rund einer Stunde dann erhielten die Firmbewerber ihre Salbung als Abschluss der Feier von Abt Dominicus Meier.

Auch in Sümmern standen die Firmungen am Donnerstag auf dem Programm, allerdings erst am Nachmittag. Auch hier hatten sich viele Besucher eingefunden, um in der Kirche St. Gertrudis mit den jungen Bewerbern die Taufe feierlich zu vollenden. Am Montag, 25. Mai, stehen noch Firmungen in St. Hedwig (10 Uhr) und St. Josef (15 Uhr) an. Bereits am Samstag, 9. Mai, wurde in Letmathe in Herz Jesu und St. Killian gefirmt.