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Fernwärme-Leitung viel schneller als geplant repariert

12.01.2014 | 19:10 Uhr
Fernwärme-Leitung viel schneller als geplant repariert
Mit Glühwein und Punsch gegen die Kälte. Das Altenheim St. Pankratius hatte sich für das Abschalten der Fernwärme gut gerüstet. Von rechts: Schwester Ann Marie Esken, Bewohnerin Heidi Friedrichs und Pflegedienstleiter Stefan Gropengießer.Foto: Helmut Rauer

Iserlohn.  Teile der Innenstadt mussten nicht wie angekündigt 24 Stunden warten, bis die Heizung wieder lief. Die Stadtwerke arbeiteten mit Hochdruck und waren viel früher mit der Reparatur der Fernwärmeleitung fertig.

Schneller als geplant haben die Stadtwerke das gerissene Fernwärmerohr im Bereich Stefanstraße/Baarstraße repariert. Nachdem die Wärmezufuhr am Samstagmorgen um 6 Uhr für rund 150 Haushalte abgeschaltet worden war, floss der heiße Dampf bereits am selben Abend wieder durch die Leitungen.

Vorsorglich hatten die Stadtwerke eine 24-stündige Sperrung der Fernwärme-Versorgung angekündigt. Dass diese Zeit erheblich unterschritten werden konnte, führt Uwe Witte von den Stadtwerken auf den „großartigen Einsatz“ von acht Mitarbeitern zurück. Sie hätten freiwillig ihr Wochenende geopfert und „alles gegeben“. Deshalb sollten sie namentlich genannt werden: Dirk Häusler, Günter Sinnen, Ulli Schelter, Erwin Bursig, Christian Neuhaus, Jochen Nichelsen, Marcel Riepert und Lars Albrecht. Zum Schweißen der Rohre waren überdies zehn Mitarbeiter der Firma SAG im Einsatz.

Weder im Bethanien-Krankenhaus noch im Pankratius-Altenheim oder anderen Einrichtungen sei es zu ernsthaften Problemen oder betrieblichen Ausfällen gekommen, sagte Witte. Im Kino-Center habe keine Filmvorführung ausfallen müssen. Witte dankt den Kunden für ihr Verständnis. „Schon um 17 Uhr wurde es wieder warm“, stellte Stefan Gropengießer, Pflegedienstleiter im Pankratius-Altenheim, fest, der für den Notfall mehr Personal einsetzte. Mit zehn elektrischen Heizlüftern wurden die Zimmer auf Temperatur gehalten. Das Wasser zum Waschen wurde in der Küche elektrisch erhitzt, die Bewohner zogen dickere Pullover an. Richtig kalt aber wurde es nicht. Und da heiße Getränke gut tun, wurde aus der Not eine Tugend gemacht und im Altenheim„Glühwein-Fest“ gefeiert, bei dem es auch an Musik und guter Stimmung nicht fehlte.

Helmut Rauer



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