Erste Integrationskonferenz
31.08.2010 | 17:41 Uhr 2010-08-31T17:41:00+0200
Iserlohn.(jk) 9500 Menschen aus 115 Ländern leben in Iserlohn. Um ihre Situation zu verbessern, wollen Vertreter der Stadt zusammen mit Partner nun im Rahmen der ersten Integrationskonferenz ein Konzept auf den Weg bringen.
Das soll im Rahmen eines Projektes, das aus „Komm-In“-Mitteln des Landes gefördert wird, geschehen.
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens erklärt: „Integration ist für mich ein unglaublich wichtiges Thema, nicht nur für die Zukunft der Gesellschaft - es ist die Zukunft der Gesellschaft.“ Integrationsarbeit werde zwar jetzt bereits beispielsweise von Wohlfahrtsverbänden, privaten Initiativen und dem Integrationsrat erfolgreich geleistet, jedoch sollen künftig schon bestehende Angebote gebündelt beziehungsweise koordiniert und Neues konzipiert werden. „Das Konzept soll durch aktive Zusammenarbeit entwickelt werden“, unterstreicht Ahrens, dass Bürgerbeteiligung bei der Konferenz oberste Priorität hat. Neben den ohnehin Engagierten seien auch diejenigen eingeladen, die sich für Integrationsarbeit interessieren.
Bei der ersten Konferenz am Donnerstag, 16. September, in den Räumen der privaten Hochschule BiTS sollen wichtige Themen wie Sprachförderung, Berufseinstieg, interkultureller und interreligiöser Dialog sowie Teilhabe und Chancengleichheit diskutiert werden. Eröffnen werden die Veranstaltung Dr. Peter Paul Ahrens und Ercan Atay, Vorsitzender des Iserlohner Integrationsrates. Als Hauptrednerin wird Zülfiye Kaykin, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW, ein Impulsreferat halten. Anschließend sollen Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die in den kommenden Wochen und Monaten die Inhalte des Konzeptes diskutieren und mitbestimmen sollen. Ercan Atay sagt: „Die Bürgerbeteiligung liegt mir sehr am Herzen. Die Stadt Iserlohn und ihre Bürger sind eine große Familie. Und in einer Familie muss Harmonie herrschen.“ Damit dies künftig so sei, dürfe im Rahmen der Konferenz „nicht nur Papier produziert werden“. Die Inhalte müssten auch mit Leben gefüllt werden. Ziel sei es in diesem Zusammenhang, die Migranten nicht nur mitzunehmen - „sie müssen auch ihre Aufgaben erfüllen“. Ahrens ergänzt: „Wir müssen Probleme und Chancen der Integration ansprechen.“
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20:01
Ich habe meine türkischen Mitarbeiter gefragt, ob sie Herr Ercan Atay kennen würden. Obwohl die meisten in Iserlohn geboren sind, gibt es Keinen bei mir im Unternehmen, der Herr Atay auch nur ansatzweise kennen soll. Wahrscheinlich werden die meisten Migranten nicht bei der Konferenz teilnehmen.
19:52
Großartig!
Erst feiert man groß 22 integrierte Ladys, die nichts weiter getan haben, als das was man von jedem zugereisten erwarten konnte.
Jetzt kommt also noch der große Integrationrat, er wird uns belehren was die heimische Bevölkerung noch so alles zu erfüllen hat, damit sich die bis Dato offensichtlich nicht Integrierten den dann doch wohl fühlen könnten.
Dabei wäre es doch so einfach, die hier verbreitete Sprache schon zu Hause lernen, Arbeit suchen und anpacken!
Solche Leute sind hier immer willkommen.
Und für die Personen, die andere Pläne haben, die sollten endlich einmal die Wehrhaftigkeit des deutschen Staates kennenlernen.
Wenigstens einmal anfangen könnten wir ja...