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Jazzclub Henkelmann

Elektrisierende Hendrix-Klassiker

13.11.2012 | 18:36 Uhr
Elektrisierende Hendrix-Klassiker
T.M.Stevens gastierte im Jazzclub Henkelmann mit seinem „Voodoo Chile“-Projekt.Foto: Michael May

Iserlohn. Das war eine starke Geburtstags-Tribute-Party zu Ehren von Altmeister Jimi Hendrix, die T.M. Stevens und seine Mitstreiter des „Voodoo-Chile“-Projektes, Ronny Drayton und Keith Leblanc, am Montagabend im „Jazzclub Henkekmann“ feierten.

Um so großartiger, dass der Club voll war, und die Fans ausgelassen mitfeierten, was die alten Hendrix-Klassiker „Hey Joe“, „Voodoo Chile“ und „Foxy Lady“ hergaben: Für Bassist T.M. Stevens ist die Musik von Musiklegende Jimi Hendrix“ „echter Stoff“ und nicht so ein „Computerschnickischnacki“, wie er vielfach im Radio zu hören sei. Und vom „real stuff“ gaben er und seine Kollegen so reichlich auf die Ohren, dass die Wände wackelten. Und die Frage „Ist es laut genug?“ war wohl eher rhetorischer Natur bei diesem Programm, das alle Erwartungen der Hendrix-Fans einlöste. Das Publikum verlangte immer mehr von den dröhnenden Basslinien, den kraftvollen Gitarrensoli und den hämmernden, mitreißenden Drums. Es war auch gar nicht schlimm, dass der ursprünglich vorgesehene Eric Gales nicht wie beim letzten bejubelten Konzert im Club mit von der Partie war. Der Gitarrist Ronny Drayton war ein toller Ersatz: Er krönte den Abend mit seinem kraftvollen, elektrisierenden Gitarrensound und seiner superstarken Stimme, die dem Original sehr nahe kam. Zusammen mit dem charismatischen T.M. Stevens animierte er das Publikum zum Mitzusingen und Mitklatschen, was die Rock- und Funkfans gerne machten bei Liedern wie „The Wind Cries Mary“, aber auch beim „Happy Birthday“ für Jimi Hendrix, der am 27. November vor 70 Jahren geboren wurde.

Viel Applaus erhielt auch der fantastische Drummer Keith Le Blanc, der dem „Voodoo Chile“-Abend mit seinen Soli Glanzlichter aufsetze.

Hot-Club-Vorsitzende Tyrid Cornelissen zeigte sich begeistert von diesem Konzertereignis, das zum Wochenbeginn so viele Fans in den Henkelmann zog, unter ihnen sogar einer, der extra aus Holland zu diesem Konzert angereist war.

Cornelia Merkel



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