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Eine wunderbare Hommage an den König des Swing

07.04.2008 | 16:54 Uhr
Eine wunderbare Hommage an den König des Swing

Eine wunderbare Hommage an Glenn Miller erlebten am Samstag die Besucher des ausverkauften Parktheaters. Mary Millanes Musical „Moonlight Serenade” über das Leben Glenn Millers ließ musikalisch und darstellerisch keine Wünsche offen.

Nicht von ungefähr hat die Produktion des Eurostudios Landgraf in der Regie Katja Wolffs mit dem Parktheater Augsburg den begehrten Preis der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastpielen (Inthega) für das Erfolgsmusical über die amerikanische Musiker-Legende erhalten.

Die erstklassige Big Band unter Leitung von Donato Deliano ließ mit den Welthits „In the Mood”, „Chattanooga Choo Choo” und dem Titelsong des Musicals, „Moonlight Serenade”, bei vielen Theaterbesuchern eine Menge Jugenderinnerungen an die Big-Band-Ära und den „King of Swing” wieder aufleben.

Dickes Kompliment an den großartigen Hauptdarsteller Tilmann von Blomberg: Er hauchte dem großen Jazz-Posaunisten, Bandleader, Komponisten und Arrangeuer überzeugend Leben ein. Von Blomberg erwies sich als begnadeter Darsteller und Sänger und lotete Millers Charakterzüge glaubwürdig aus. Zudem bestach er durch eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem amerikanischen Musiker-Idol, vergleicht man ihn mit Fotos aus den 40er-Jahren.

Kira Primke überzeugte als seine Ehefrau Helen Miller. Besonders schön war ihr gemeinsames Duett „We can live on love”, in das sie viel Gefühl hineinlegten. Millers Manager Don Haynes spielte Hardy Halama mit Bravour. Eine Glanzleistung vollbrachte auch Marion Musiol als Mattie Miller, die Mutter des berühmten Musikers. In wechselnden Rollen gefielen auch Pascal Illi, Thorsten Kugler und Lars Rindelaub. Andrew Hunts stimmige Choreografie mit flotten Tanzeinlagen, Heike Seidlers authentische Kostüme und Karel Spanhaks Bühnenbild rundeten den positiven Gesamteindruck ab. Nach dem grandiosen Medley zum Finale wollte das hochzufriedene Publikum das großartige Ensemble gar nicht von der Bühne lassen.

Cornelia Merkel

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