Ein Haus aus Glas und Fachwerk
27.05.2011 | 16:23 Uhr 2011-05-27T16:23:00+0200
Iserlohn. Bekommt das Areal rund um das Literaturhotel Franzosenhohl jetzt auch noch einen Skulpturen-Park? Vielleicht mit dem Titel „Die weiße Treppe ins Grün!“. So oder ähnlich mag der zufällige Betrachter in diesen Tagen am Danzweg denken.
(treu) Bekommt das Areal rund um das Literaturhotel Franzosenhohl jetzt auch noch einen Skulpturen-Park? Vielleicht mit dem Titel „Die weiße Treppe ins Grün!“. So oder ähnlich mag der zufällige Betrachter in diesen Tagen am Danzweg denken.
Doch die passende Antwort dazu liegt weniger im künstlerischen als eher im baulichen Bereich. Auf dem Gelände des ehemaligen Restaurant „Waldhaus“, früher fast noch bekannter unter „Waldhaus Graumann“, haben jetzt die Arbeiten für einen interessanten Neubau begonnen. Die Inhaber-Familie Holzhauer lässt an gleicher Stelle ein ausgefallenes Haus aus Glas und grauem Fachwerk errichten, das nach seiner Fertigstellung im September 2011 neben drei kleineren Appartements auch einen modernen Tagungs- und Veranstaltungsraum beherbergen wird. Dieser soll etwa 50 Gästen zu unterschiedlichen Anlässen Platz bieten. Auch eine Hausmeisterwohnung soll in dem Neubau gebaut werden und die Maßnahme abrunden. Hoteldirektor Carsten Griesbach freut sich bereits auf das neue Angebot in dieser exponierten Lage: „Der Tagungsraum bekommt natürlich auch einen eleganten Balkon. Für einen ungetrübten Blick in die uns umgebende freie Natur.“
Somit dürfte auch abschließend die Frage nach der Gastronomie am Literaturhotel Franzosenhohl geklärt sein. Wie bereits berichtet, hatten sich die verantwortlichen nach dem Waldhaus-Brand und -Totalschaden entschlossen, im Franzosenhohl den bisherigen Frühstücksraum um einen Restaurantbereich unter anderem mit Wintergarten und Show-Kochbereich zu erweitern. „Inzwischen haben unsere beiden Köche Tim Schulte und Wimo Wessel auch sehr erfolgreich ihre Arbeit aufgenommen“, zeigt sich Carsten Griesbach mit dem bisherigen Verlauf der Umstrukturierung sehr zufrieden. „Die beiden jungen Männer kochen verlässlich bodenständig, aber eben mit dem besonderen Pfiff.“
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