Das Friedensfest feiert Jubiläum

Donga ist eine Einladung zu einer Reise zurück zu den musikalischen Wurzeln der Menschheit und der Trommeln. Die Gruppe tritt am Festival-Samstag gegen 15.30 Uhr auf.
Donga ist eine Einladung zu einer Reise zurück zu den musikalischen Wurzeln der Menschheit und der Trommeln. Die Gruppe tritt am Festival-Samstag gegen 15.30 Uhr auf.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
An der Bauernkirche heißt es ab Freitag wieder „volles Programm“ mit Kultur und Politik. Am Donnerstag wird das Fest traditionell mit der Mahnwache am Poth eingeläutet.

Iserlohn.. Vom Freitag bis Sonntag steigt an der Bauernkirche das mittlerweile 25. Friedensfestival. Für die Jubiläumsausgabe versammelt das alternative Festival wieder ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur und Politik. Musikalisch präsentieren 14 Bands eine bunte Mischung aus Regionalem und Internationalem, einem Best-Of der letzten Feste und akustischem Frischwind – vom Iserlohner Trommelprojekt über tanzbare Dorfmusik bis zu Crossover und Anarcho-Rap ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Höhepunkt verspricht am Samstagabend der Auftritt der transsilvanischen Gruppe „The Hourglass“ zu werden, deren symphonische Metalklänge ein außergewöhnliches Hörerlebnis garantieren. Bestens mit dem politischen Anspruch des Festes harmonieren „Strom & Wasser feat. The Refugees“ – nach Deutschland geflüchtete Musiker steuern eine Vielzahl von Facetten zum „Skapunkpolka-Randfiguren-WalzerRock“ mit Botschaft bei.

Auch lokale Musiker werden natürlich wieder beim Festival vertreten sein, darunter Donga & Living Rhythm um Ulf Heße aus Iserlohn sowie der „Buena Wispa Social Club“ und „Irish Maiden“ aus Hemer.

Das 25. Festival unterstreicht mit seinem Motto „Wie immer anders“ sein Selbstverständnis als alternative Traditionsveranstaltung in der Region. Neben dem kulturellen Programm besinnt sich das Friedensfestival auch diesmal wieder auf politische Themen wie Flucht, erneuerbare Energien und die (lokale) Aufarbeitung der NS-Zeit. Neben dem Bühnenprogramm wird es am Wochenende unter anderem ein breites Angebot von Infoständen verschiedener Initiativen, diverse internationale Speisen sowie ein buntes Kinderprogramm mit Zaubershow und Zirkusschule geben.

Der Eintritt ist wie immer frei; etwaige Gewinne kommen Geflüchteten und sozialen Projekten zugute. Eingeläutet wird das Friedensfestival am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr mit einer Gedenkwache am Mahnmal am Poth. Weitere Infos unter www.friedensfestival.de.