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CVJM-Symbol wird gefällt

03.05.2007 | 20:38 Uhr

Iserlohn. (lewi) Dem CVJM-Vorsitzenden Christian Müller und den Mitgliedern seines Vereins blutete das Herz, als sie im Januar erfuhren, dass die Blutbuche im Garten des CVJM-Heims an der Hans-Böckler-Straße nicht mehr zu retten ist. In einer aufwändigen

Seit gestern ist eine Iserlohner Spezialfirma mit der Beseitigung der 26 Meter hohen Buche beschäftigt. Stückweise muss sie abgetragen und das Holz - rund 15 Tonnen - vom Hinterhof zum Abtransport an die Straße verbracht werden. Die hohe Last des Astwerks und Orkan Kyrill haben an drei Stellen des Baums - darunter am Stamm - zu Rissen geführt, welche nach Einschätzung des Umweltamtes eine Fällung unumgänglich machen. Damit verliert der CVJM Iserlohn sein Symbol, mit dem er zum 150-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr plakativ auf sein Jubiläum aufmerksam gemacht hatte. Der Baum stand sinnbildlich für die Vielseitigkeit des Vereins. Zahllose CVJMler haben bei Feiern und Begegnungen den Schatten der Blutbuche im Garten genossen, seit das 1887 von Architekt Leppin erbaute Haus ab den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als CVJM-Heimstätte diente. Zu jener Zeit wurden Blutbuchen als Statussymbole in der Nähe von Villen und auf dem Grund hochherrschaftlicher Anwesen gepflanzt. Nicht nur Architekt Leppin wohnte dort, sondern viele Jahre lang auch der verstorbene Oberbürgermeister Helmut Lindner.

Gemeinsam mit dem Umweltamt will der Verein nun überlegen, wie der herbe Verlust im Gartenbereich pflanzlich einigermaßen wieder wettgemacht werden kann.

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