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Campus Symposium: 2008 ist Neuauflage fest im Visier

11.10.2007 | 18:45 Uhr

Iserlohn. (treu) "Wir arbeiten mit Hochdruck daran zu prüfen, ob das mit einem Campus Symposium auch 2008 klappen könnte." Sagt Matthias Thelen, der bisherige und wohl auch zukünftige Chef-Organisator des studentischen Groß-Events, das gerade wi

Aber während Thelen das diplomatisch vorsichtig sagt, grinst Dietrich Walther, Präsident der privaten Hochschule am Seilersee, bereits verschmitzt vor sich hin. Weil er vermutlich seine eigene innere Prüfung schon abgeschlossen hat. Er weiß, dass es durchaus Sinn macht, ein Erfolgs-Eisen zu schmieden, so lange es heiß ist. Und heiß scheint der Campus-Eisen im Moment wahrlich zu sein. "Die großen Unternehmen wie Bundesbahn, Mercedes oder Ernst & Young haben uns gesagt, dass wir unbedingt weitermachen sollen. Dass möglicherweise in zwei Jahren das Mangement nicht mehr so aufgestellt ist, dass es die Erfolge aus 2007 noch so unmittelbar im Auge hat."

Zeit für einen kleinen Rückblick: Dietrich Walther zeigt sich mit dem diesjährigen Symposium grundsätzlich zufrieden. Die Stimmung sei irgendwie entspannter gewesen, befindet er. Bei der ersten Großlösung mit Bill Clinton habe man ja völliges Neuland betreten. "Wir kannten die Rahmenbedingungen noch nicht, waren noch von den wirklichen Ausmaßen des Zeltes überrascht, haben mit Sicherheit auch den einen oder anderen Fehler gemacht. Aber daraus haben wir eben auch gelernt, haben viele Verbesserungen umgesetzt."

Gefallen habe ihm, Walther, in diesem Jahr wieder die Vielfalt der Themen. "Da war doch eigentlich zwischen Automobilindustrie, Versorgungswirtschaft und Versteigerungshaus für jeden etwas dabei!"

Allerdings gebe es einen Bereich, an dem man weiter arbeiten müsse: "Die Internationalität!" Schließlich sei die BiTS angetreten, ihren Studenten und Gästen durchaus globale Ideen und Denkansätze zu präsentieren. Und dazu gehöre nun auch einmal, dass deren Vertreter einen Auftritt auf dem Symposium hätten.

In den Fokus der besonderen Betrachtung könnte bei einer schnellen Wiederholung auch die heimische Wirtschaft kommen. Man wisse, sagen Thelen und Walther unisono, dass zum Beispiel die Unternehmen im märkischen Südkreis noch verstärkter für die Veranstaltung begeistert werden müssen. "Wir wissen auch, dass wir noch stärker an einer Vernetzung der Teilnehmer arbeiten müssen. Es könnten noch mehr Kontakte geknüpft und Gespräche ermöglicht werden."

Klare Worte haben beide Campus-Planer auch für erneute Forderungen, den Eintrittspreis noch einmal deutlich zu senken. "Wir sind eine international ausgerichtete Veranstaltung mit einem nicht unerheblichen Qualitätsanspruch. Das hat nun einmal seinen Preis. In Frankfurt würde man uns fragen, warum das denn in Iserlohn so billig ist und ob das dann überhaupt etwas taugen könnte."

Also laufen sie jetzt schon, die Vorbereitungen auf das Symposium 2008. "Diesmal außerhalb der Herbstferien", sagt Matthias Thelen und hofft damit auch, der 2007 eher abwesenden Politik den Weg ebnen zu können.

Gibt es auch schon Wunsch-Promis? "Wir denken darüber nach", sagt Thelen einmal mehr höchst diplomatisch und weiß nicht so recht, ob er sich freuen soll, dass sein Chef gerade etwas laut über Arnold Schwarzenegger nachgedacht hat.

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