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Integration

Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog

06.02.2012 | 10:29 Uhr
Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog
Der Integrationsbeauftragte der SPD Iserlohn, Ugur Ünal (v. l.), der Stadtverbandsvorsitzende Dimitrios Axourgos, Dagmar Freitag, die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Aydan Özoguz und Ercan Atay bildeten am Freitagabend das Podium im Varnhagenhaus. Foto: Josef Wronski

Iserlohn.Von der Sprachförderung über das Betreuungsgeld und die doppelte Staatsbürgerschaft bis hin zur Islamkunde, der Bedeutung des Sports und dem Anteil der Beschäftigten mit einer Zuwanderungsgeschichte im öffentlichen Dienst - wie breitgefächert das Thema Integration ist, wie viele Aspekte eine Rolle spielen und die Menschen beschäftigen, das wurde am Freitagabend beim SPD-Zukunftsdialog unter dem Titel „Integration geht uns alle an - Gleichberechtigt miteinander leben“ im Varnhagenhaus deutlich.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag freute sich, dazu nicht nur über 100 Gäste - darunter sehr viele mit Migrationshintergrund - begrüßen zu können, sondern vor allem auch mit Aydan Özoguz die Integrationsbeauftragte der Fraktion und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. Auch wenn einige Themen (wie Bildung) nicht auf Bundesebene entschieden werden, gab sie gerne dazu Auskunft und berichtete auch von den Erfahrungen aus ihrer Heimatstadt Hamburg.

Und auch die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle war Thema. Er sei, so der Integrationsratsvorsitzende Ercan Atay, von vielen Menschen mit Migrationshintergrund angesprochen worden, „deren Vertrauen in die Sicherheitskräfte erschüttert ist: Wie soll das wiederhergestellt werden?“, fragte er Aydan Özoguz, die als stellvertretendes Mitglied dem Untersuchungsausschuss zu dem Thema angehört. In das Gremium setze sie große Hoffnung: „Denn wichtig ist jetzt die schonungslose Aufklärung: Es muss aufgedeckt werden, was versäumt, was verschlafen oder ob womöglich in irgendeiner Form etwas verdeckt wurde. Erst dann kann auch das Vertrauen wiederkommen.“

Torsten Lehmann

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Kommentare
05.02.2012
07:35
Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog
von BVBDauerkarte | #2

Ich finde es gut, wenn Migranten und Deutsche gemeinsam die Integration in die Deutsche Gesellschaft fördern und aktualisieren.
Es geht ja darum, dass die zu uns gekommenen Menschen zu unterstützen, sei es bei der Erlernung der Deutschen Sprache in Wort und Schrift, oder vielen anderen Themen.

Wichtig ist auch, dass sich türkische, portugiesische, russische und andere Heimatvereine öffnen, z.B. wenn sie bei Veranstaltungen sich präsentieren.
Der Schützenzug des IBSV ist ja auch ein sehr gutes Beispiel, neben internationalen Musikzügen präsentieren sich auch internationale Vereine aus Iserlohn seit Jahrzehnten.
Dieses wird von den Bürgern sehr gut aufgenommen.

Extreme Menschen, egal ob Neonazis, oder ausländische Menschen, die unsere Gesetze nicht achten wollen, müssen entweder aufgeklärt werden, oder die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.
Jagd auf Ausländer, Ehrenmorde und anderer Schwachsinn sind nicht nur falsche und überalterte Ideologien, sondern gehören klar nicht zur deutschen Gesellschaft.

Mein Respekt und Anerkennung gehören den hier präsentierten Personen, diese setzen sich sehr für ein besseres Miteinander ein.

04.02.2012
15:43
Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog
von Smartdriver | #1

Wenn die Bürger mit Migrationshintergrund kein Vertrauen in unsere Sicherheitskräfte haben, dann möchten die betroffenen Personen gerne wieder in ihre Heimatländer zurückkehren!

Bezüglich Islamkunde,
da man davon ausgehen kann, das dort das Märchen von gemäßigten "Euroislam gepredigt wird, werden damit vielleicht Integrationsromantiker zufrieden gestellt, jeder nicht verblendete erkennt nur eine weitere Maßnahme zur ************* Iserlohns.

Bukhari V9 B89 N260: „Wenn immer ihr einen bestimmten Eid geschworen habt und findet dann heraus, daß eine andere Weichenstellung von Vorteil wäre, so brechet den Eid und tut das bessere.“

1 Antwort
Breites Themenspektrum beim SPD-Zukunftsdialog
von freebird | #1-1

Nur blöd, dass die meisten mit Migrationshintergrund hier geboren wurden und ihr Heimatland Deutschland ist.....

Aber nur weiter mit diesen unqualifizierten Kommentaren...

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