Bauarbeiten an Düsingstraße nähern sich dem Ende
10.10.2008 | 15:21 Uhr 2008-10-10T15:21:00+0200
Iserlohn. „Wir haben den kritischen Punkt überwunden”, sagt Andreas Graumann von der Abteilung Stadtentwässerung bei der Stadt Iserlohn zu den Bauarbeiten im Bereich Düsingstraße und dem Knotenpunkt an der Karl-Arnold-Straße.
Seit Ende November letzten Jahres dauern an der Düsingstraße schon die umfangreichen Maßnahmen, die rund zwei Millionen Euro Kosten verursacht haben. Dabei wurden zwischen dem Grüner Kreisverkehr und der Karl-Arnold-Straße/Igelstraße der alte Hauptsammler sowie zwei Nebensammler durch einen neuen Abwasserkanal mit größerem Durchmesser einschließlich der Schachtbauwerke ersetzt. Gleichzeitig wurden und werden alle Hausanschlussleitungen und Einläufe der Straßenentwässerung an den neuen Hauptsammler angeschlossen. „Wir haben uns im Bereich Karl-Arnold-Strasse bewusst für eine örtliche Bauweise entschieden, die zwar mehr Zeit in Anspruch nimmt, aber flexibler ist”, erklärt Graumann die Länge der Baumaßnahmen in diesem Bereich, die natürlich durch die einspurige Verkehrsführung und die Ampelregelung zu Behinderungen im Straßenverkehr gesorgt hat. „Wir haben dort Versorgungsleitungen vorgefunden, die so nie kartografiert waren”, zieht Graumann Bilanz. Nur durch die örtliche Bauweise konnte das Schachtwerk allen Gegebenheiten angepasst werden. Die Schachtbaumaßnahmen und der Hauptsammler an der Karl-Arnold-Straße sind nun so gut wie abgeschlossen. In Kürze kann dann sogar mit der Asphaltierung der Straße begonnen werden, so dass ab Ende Oktober dort der Verkehr wieder zweispurig fließen kann, hofft Graumann.
In der Düsingstraße sind bergab auf der rechten Seite alle neuen Hausanschlüsse fertig. Bergauf auf der rechten Seite musste solange gewartet werden, bis der alte Abwasserkanal außer Betrieb gesetzt werden konnte, um auch hier die Hausanschlüsse verlegen zu können. Denn während der Bauzeit musste ständig die Entwässerung der Straßenzüge gewährleistet bleiben. Bis heute liegt die ausführende Firma Märkische Tiefbau im Zeitplan. „Mir hat der zuständige Bauleiter erneut versichert, dass Ende der 3. Novemberwoche auch an der Düsingstraße die Arbeiten beendet sein sollen”, erklärt Graumann auf Nachfrage der Heimatzeitung.
Der Austausch von drei alten Abwasserkanälen gegen eine neue Leitung auf dem 600 Meter langen, abschüssigen Straßenstück ist kein tiefbautechnischer Klacks, macht Graumann noch einmal auf die zahlreichen Probleme aufmerksam. Der neue Kanal mit einem Duchmesser von 1,40 Meter ist aber nun fertig.
Ein großes Lob möchte Graumann an die direkten Anlieger, die nun schon lange mit zahlreichen Beeinträchtigungen leben müssen, richten. „Es war immer ein kooperatives Miteinander”, so sein bisheriges Fazit. Verständnis hat Graumann auch für den Ärger der Einzelhändler rund um den Grüner Kreisel, die aufgrund der fehlenden Verkehrsanbindung sicherlich mit Einbußen leben mussten.
Nun ist aber ein Ende in Sicht und Graumann lädt alle Anlieger erneut zum wöchentlichen Bürgergespräch an jedem Donnerstag um 10 Uhr bei Gerdes ein. Das seit Kurzem fehlende Zusatzschild „Frei für Anlieger bis zur Baustelle” im Bereich des Grüner Kreisels soll so schnell wie möglich wieder angebracht werden.
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