B&U gestaltet Verkaufsflächen ganz neu
23.12.2010 | 17:33 Uhr 2010-12-23T17:33:00+0100
Iserlohn. „Das wird das kompetenteste Modeangebot in der Region“, davon ist Gerd Heutelbeck, Inhaber von Basse und Uerpmann, besser bekannt noch als B&U in der Unnaer Straße, überzeugt.
Voller Begeisterung spricht der Textilunternehmer von den Umbauplänen in seinem Haus, die am 3. Januar des kommenden Jahres starten werden. 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen bis zum 17. März, dann ist die „Neueröffnung“ geplant, „völlig umgestaltet werden“. Aber nicht nur der optische Eindruck, auch das Sortiment soll sich verändern, wie Geschäftsführerin Kirsten Opris bestätigt. Allein im Bereich der Damen-Oberbekleidung wird es demnächst 150 Mode-Marken im Angebot von Basse und Uerpmann geben. „Das ist wirklich einmalig, und in der Region konkurrenzlos“, ist Heutelbeck überzeugt.
Während der gesamten Umbauphase, die in acht Bauabschnitte im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss aufgeteilt wird, geht der Verkauf natürlich weiter. Die beiden Geschosse werden Zug-um-Zug „völlig entkernt“ und dann wieder aufgebaut. Natürlich kommt dann zum Beispiel im Bereich der Lüftung und der Elektro-Installation neueste Technik zum Zuge. Angefangen vom Fußboden bis zur Decken-Konstruktion werden die Flächen neu gestaltet. Auch die historischen Elemente an den wieder freigelegten Rolltreppen werden für eine interessante Mischung aus modernen und Jugendstil-Elementen sorgen.
Gilbert Rottmann, einer der international renommiertesten Innenarchitekten für Verkaufsräume und Kaufhäuser aus Weil am Rhein hat das neue Shop-in-Shop-Konzept entworfen. Rottmann hat in Deutschland schon für zahlreiche Modehäuser Gestaltungs-Konzepte entworfen. Sein Konzept sieht vor, dass die verschiedenen Mode-Labels in den neu gestalteten Flächen ihre eigenen „Verkaufsinseln“ bekommen.
Für die bauliche Umsetzung vor Ort ist das heimische Architekturbüro Brüggemann und Schmidt verantwortlich. „Wir haben bewusst auf heimische Handwerker gesetzt“, erklärt Siegfried Brüggemann, denn der eng gesetzte Zeitrahmen, der einer minuziösen Planung im zeitlichen Ablauf der einzelnen Gewerke bedarf, soll auf jeden Fall eingehalten werden. In den vom übrigen Verkaufsraum abgeschirmten Bauabschnitten ist nahezu jede Handwerkerstunde schon jetzt fest verplant.
„Mit unserem neuen „Shop-in -Shop“-Konzept“, da sind sich sich Gerd Heutelbeck und Kirsten Opris ganz sicher, „wird das Einkaufen wirklich zu einem ganz neuartigen Erlebnis“. Verzichten müssen die Kunden dafür demnächst auf den Schuhverkauf, denn der wird aufgegeben.
13:11
relaunch vom relaunch... denke gerade darüber nach wie oft B&U in den letzten jahren umgegebaut, umgeplant, umorientiert... hat??