Aus für HMUS: „Die Band war irgendwie am Ende“
07.11.2010 | 16:47 Uhr 2010-11-07T16:47:00+0100
Iserlohn.Vor rund einem Jahr hatte die Band ihren letzten Auftritt - ebenfalls im Henkelmann. Danach ist Bassist Jeroen Brüggemann („Holly“) ausgestiegen, um mit seiner neuen Band „Stilfrei“ andere Wege zu gehen.
Das Aus sollte dies für „HMUS“ eigentlich nicht bedeuten, doch bei den Versuchen, als Trio weiterzumachen, sei deutlich geworden, dass es auch unter den verbliebenen Band-Mitgliedern sehr unterschiedliche und kaum mehr zu vereinbarende musikalische Pläne gab, so Tommy Janota. Vor allem der zweite Gitarrist Yannick wollte den Gitarren-Rock der Band nicht mehr mittragen und lieber elektronische Musik machen. Also blieben mit Tommy und Schlagzeuger, Sänger und Songwriter Sebastian Krüger („FC Baum“) nur noch zwei über, die es tatsächlich auch mit einem neuen Projekt namens „Deine Mama“ noch mal im Hagener „Kultopia“ auf die Bühne schafften. Dennoch wurde auch dieses Projekt wieder ad Acta gelegt. Tommy und Baum haben zwar noch regen Kontakt und tauschen ihre Ideen aus, arbeiten derzeit aber auch nicht an einem konkreten Projekt.
Einen klaren Auflösungstermin von „HMUS“ hat es also nie gegeben, stattdessen ist die Band „so auseinandergebröselt“, wie Tommy Janota es beschreibt. Und daran ist wohl auch die unglückliche Entwicklung schuld, die die Band genommen hatte. Nach den Anfängen im Jahr 2001, als die vier Jungs vom Stenner-Gymnasium noch echte Knirpse um die zwölf Jahre waren, ging die Karriere-Kurve unter dem Management von Peter Schauss steil nach oben - sehr viel steiler als bei jeder anderen heimischen Band zuvor. Jede Menge Nachwuchs-Preise heimsten sie ein, ihre Single „Immer“ samt Video und zahlreichen Fernsehauftritten machte sie 2007 bundesweit bekannt und zur absoluten Nr.-1-Band in der heimischen Region. Tourneen führten sie nach Brasilien und Kanada.
Allerdings blieb die geplante Veröffentlichung der längst aufgenommenen Langspielplatte aus. Die Plattenfirma Kuba-Records, eine Tochterfirma von Universal-Records, die „HMUS“ unter Vertrag genommen hatte, nahm auch aufgrund der allgemeinen Krise in der Schallplattenindustrie Abstand von ihren ursprünglichen Plänen, was für die Karriere der Band einen herben Dämpfer bedeutete. „Es sind da Sachen passiert, die nicht besonders gesund für uns als Band waren“, erklärt Tommy rückblickend. Und Yannick hatte schon 2008 etwas resigniert in einem Interview mit unserer Zeitung erklärt: „Wir sind den ganzen Berg hochgeklettert, alles zu Fuß, bis kurz vor den Gipfel. Und dann mussten wir mit ansehen, wie anderen mit dem Hubschrauber an uns vorbeigeflogen wurden.“
Aus dem Traum, die Welt zu erobern, wurde also nichts, und so waren auch „HMUS“ am Ende „nur“ vier normale Abiturienten, die ihre Zukunft alleine planen und zwangsläufig getrennte Wege gehen. Dennoch war „HMUS“ eine der erfolgreichsten und dank der Kreativität und der Innovationskraft vor allem von Songwriter „Baum“ auch eine der besten Bands, die je aus Iserlohn hervorgegangen sind.
Die Reaktionen der Bandmitglieder lesen Sie in unserer Printausgabe.
18:22
superhirn ist wohl der letzte fan....
17:48
Klar, wer HMUS kritisiert ist neidisch
Darum geht es doch gar nicht. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und nicht jedem muss gefallen,was die gemacht haben. Ich finde z.Bsp. Stilfrei und Luxuslärm machen Schlagermusik. Aber wems gefällt.. Deshalb nenne ich das nicht (beschi***** Musik). Ich finde bloss, das es hier einigen gar nicht um die Musik geht, sondern um persönliche Diffamierungen (Möchtegern Die Ärzte Band der kleine Heims*******r etc) und der Grund für sowas ist meistens Neid oder ähnliches.Für mich ist die Diskussion deamit beendet. Mir laufen hier zuviele Kleingeister rum.
Macht es gut.
15:30
#8 von Ex-Mitschüler , am 08.11.2010 um 11:41
das habe ich auch gedacht..
und zu den anderen.. Klar, wer HMUS kritisiert ist neidisch.. :-D Also alles gut finden was mal irgendwo Ruhm gewittert hat.. klärchen ;-)
13:13
Die haben echt ziemlich viel mit einer unglaublich beschi***** Musik erreicht. Das kann ihnen keiner mehr nehmen.
11:27
@IKZ 7
Dann haste wohl nur immer den Sportteil gelesen, oder?
@Rote Socke
Gebe Dir völlig recht.
Welche Band aus der großen Kleinstadt Iserlohn
hat schon Tourneen durch Brasilien und Kanada gemacht? Kopf hoch Jungs, lasst Euch von den
Kritikern, die jetzt aus der Deckung kommen, nicht ärgern. Was Ihr schon in jungen Jahren erreicht habt, macht Euch so schnell keiner nach. Und schon gar nicht jemand von den
anonymen Klugscheissern hier.
13:43
Neidisch? Worauf???
13:17
Es ist schon sehr peinlich, mit wieviel Häme hier manche Leute kommentieren. Wenn einem die Musik der Gruppe nicht zusagt, dann kann man diese gerne ignorieren. Anonym im Internet den dicken Macker rauszuhängen und z.T. grobe Beleidigungen in den Raum zu werfen ist jedoch einfach nur lächerlich und zeugt von gravierenden charakterlichen Mängeln. Der ein oder andere scheint wohl doch neidisch zu sein.
11:41
Weil Tommy Janot natürlich im Mittelpunkt stehen will, der kleine Heimscheisser braucht das :-)
06:27
Hmm wirklich neu ist die NEWS *hüstel* aber nicht.
Wenn man auf die Webseite bzw. myspace.com von HMUS schaut wurde dort die offizielle Auflösung schon im Sommer bekannt gegeben... warum jetzt dieser Aufriss?
Keine anderen Nachrichten oder sollen die Nachfolger STILFREI und mixtape ins Spiel gebracht werden?
00:56
Gut´s Nächtle HMUS
4 Möchtegern-Musiker verlassen
die Bühne. ENDLICH !!!!