Auf gutem Weg zu echter Freundschaft
19.06.2008 | 17:10 Uhr 2008-06-19T17:10:00+0200
Iserlohn. Sie saßen da und hörten - zum Teil durchaus staunend - zu, was dieser „Fusion”-Gründer Mal Garvin, sein Europa-Beauftragter Marty Woods oder auch der nigerianische Student über ihre Aufgabe, ihre Pläne, ihr Leben und ihre Wünsche zu sagen hatten.
Rund 50 offizielle Vertreterinnen und Vertreter Iserlohns und der Region, angeführt von Karola Geiß-Netthövel (RP Arnsberg), Thomas Gemke (Märkischer Kreis) und Bürgermeister Klaus Müller hatten sich am Mittwoch im „Haus Ortlohn” eingefunden, um zu erfahren, wer und was sich tatsächlich hinter „Fusion” verbirgt.
In kurzen Redebeiträgen brachten die drei Genannten dann auch ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass sich in Iserlohn mit dem Engagement der sozial-christlichen Organisation eine neue Aktivität manifestiere, die weit über die Grenzen der Waldstadt abstrahlen könne und werde.
Dass man ihm und seiner Organisation mit einer gewissen Portion Misstrauen begegnet, kann den ruhig und ausgeglichen wirkenden Mal Garvin nicht beeindrucken. Sie seien nun mal keine Sekte und kein Orden, und er fühle sich lediglich einer sozialen, internationalen Aufgabenstellungen verpflichtet. Und dass diese Arbeit auf einer christlichen Basis, die jede Form von Andersdenken respektiere und akzeptiere, fußt, sei ja wohl eher nicht verwerflich.
So waren sich die Gäste am Ende einig, dass die nächste Zeit die Erfahrung, das Zusammenwachsen und die Kooperation bringen könne. Für die Nachbarn am Nußberg, für die Iserlohner und für die Menschen der Region.
Am Freitag, 20. Juni, findet von 11 Uhr bis 16 Uhr ein großes Familienfest am „Haus Ortlohn” statt. Kostenfrei und mit einem riesigen Programm.
17:40
Um Deine Vorurteile zu bekämpfen kann ich Dir sehr empfehlen, den Text zu lesen, den ein Hauptamtlicher aus der Versöhnungskirchengemeinde in Iserlohn über Fusion geschrieben hat. Er ist hier zu finden: http://www.checkpoint-is.de/fusion_deutschland.php
18:24
Ich bin überrascht, wie sparsam Kritik und Skepsis in der Öffentlichkeit gesät zu sein scheinen: dass Fusion mit Misstrauen begenet würde steht zwar in dem Bericht, vom Misstrauen selber aber ist wenigstens in der Zeitung nichts zu spüren. Anstelle der reunertschen provinziell-naiven Gutgläubigkeit wäre eine kritische Haltung jedoch mehr als angebracht, angesichts einer ominösen Gruppierung, welche hinsichtlich ihrer Tätigkeiten und Ziele nur ungenaue Angaben liefert, über ihre Bedeutung und Mission selber aber in umso größeren Worten spricht. Um von ihren Internet-Auftritt zu zitieren: “Well I wasn’t in Berlin when the wall fell down in 1989 but I can tell people I was there the night that Fusion took over the Academy in Iserlohn!” - das soll ein lokaler Offizieller gesagt haben, Fusion stellt das Zitat heraus.
Möge sich jeder seine Meinung bilden, über unsere lokalen Verantwortlichen wie über diese Gruppierung selber.
16:04
Was für ein Glück für Iserlohn!