Moscheebau am Barendorfer...
Am 16. März Informationsveranstaltung
26.02.2010 | 16:52 Uhr 2010-02-26T16:52:00+0100
Iserlohn. Die Ahmadiyya-Gemeinde und die Stadt Iserlohn planen im Zusammenhang mit dem angedachten Bau einer Moschee im Anschluss an den Wendehammer der Straße Barendorfer Bruch eine Informationsveranstaltung. Termin ist der 16. März um 19.30 Uhr, ein Ort steht noch nicht fest.
Der Bundesvorsitzende von Ahmadiyya Muslim Jamaat, Abdullah Uwe Wagishauser, hat seine Teilnahme bereits zugesagt. Baudezernent Olaf Pestl hält es durchaus für einen reizvollen Gedanken, die Veranstaltung im benachbarten Zentrum der Freien evangelischen Gemeinde Iserlohn stattfinden zu lassen. Letztlich müsse aber ein Ort gefunden werden, der möglichst wenig Befindlichkeiten auslöse und am Ende auch die benötigte Kapazität bereithält. Vor dieser Informationsveranstaltung möchte die Verwaltung zudem auch keine Fakten schaffen, soll heißen: Vor dem 16. März wird über die vorliegende Bauvoranfrage nicht beschieden. Generell machte Pestl aber deutlich, dass sich an der getätigten Aussage, dass bislang keine baurechtlichen Hinderungsgründe festgestellt worden seien, nichts geändert habe. „Wir behandeln die Angelegenheit grundsätzlich weiter wie eine gewöhnliche Bauvoranfrage”, sagte Pestl. Das so gesehen eher ungewöhnliche gestrige Pressegespräch und die angekündigte Informationsveranstaltung begründete der Baudezernent damit, dass man natürlich nicht verkenne, dass das Thema in der Bevölkerung kontrovers diskutiert werde. Inzwischen wird im räumlichen Umfeld des geplanten Moscheebaus sogar rechtsradikale Propaganda etwa in Gestalt von Flugblättern festgestellt.
Zu den bislang bekannten Fakten: Der Baukörper wird auf dem 1600 Quadratmeter großen Grundstück eine bebaute Fläche von 300 Quadratmetern (Hauptsaal 110 Quadratmeter) nicht überschreiten, Fläche für Stellplätze ist vorhanden. Der eigentliche Baukörper wird eingeschossig sein, lediglich das Minarett (zwölf Meter Höhe) und die Kuppel (zehn Meter Höhe) verlassen dieses Niveau. Die Höhenangaben beinhalten die jeweiligen schlanken Zier-Spitzen, was die Zahlen noch ein wenig relativiert. Pestl will der Öffentlichkeit aber auch keinen Sand in die Augen streuen: „Das ganze sieht natürlich aus wie eine Moschee, aber das ist eben verständlicherweise von der Ahmadiyya-Gemeinde auch so gewollt.” Letztlich spiele sich aber alles in moderaten Dimensionen ab, so der Baudezernent.
Zudem hätte sich die Ahmadiyya-Gemeinde in allen bisherigen Gesprächen sehr kompromissbereit und offen für Modifizierungen gezeigt. Beim Minarett, so Pestl, handele es sich um einen reinen Zierbau, eine Begehbarkeit sei definitiv ausgeschlossen. Das unterstreiche die Ankündigung der Gemeinde, vom Minarett aus keine Glaubensbekundungen aussenden zu wollen. Überhaupt sei es offenbar Prinzip der Ahmadiyya-Muslime, ein einvernehmliches Verhältnis mit der Nachbarschaft herzustellen. Die Gemeinde ist seit 1920 in Deutschland aktiv und mittlerweile auch Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland.
In Iserlohn hat die Ahmadiyya-Gemeinde rund 70 Mitglieder. Geplant wurde bereits einmal ein Moscheebau an der Westfalenstraße, hier scheiterte man allerdings am Grundstückserwerb. Nach Kenntnisstand der Verwaltung wäre die Moschee der fünfte Standort in Iserlohn neben Bergwerkstraße, Genna und zweimal Altstadt.
Vorausgesetzt, die Bauvoranfrage wird positiv beantwortet und Grundstückserwerb sowie das eigentliche Bauantragsverfahren verlaufen ohne größere Verzögerungen, möchte die Gemeinde offenbar noch dieses Jahr mit dem Bau beginnen. Das Grundstück liegt formal in einem Gewerbegebiet, dieser Status resultiert durch einen Bebauungsplan von 1983. Der Umstand, dass es bis heute nicht voll bebaut ist, so Bereichsleiter Werner Bunnenberg, verdeutliche eine eingeschränkte Nachfrage. Der Status als Gewerbegebiet stehe einer Genehmigung nicht im Wege. Olaf Pestl bittet abschließend um eine realistische Einschätzung: Mit einer Ablehnung wäre das Thema Bau einer Ahmadiyya-Moschee in Iserlohn längst nicht vom Tisch, dann würde die Gemeinde eben nach alternativen Standorten im Stadtgebiet suchen.
17:56
mich würde der aktuelle stand über das mosche bauen in barendorf sehr hilfreich sein weiß da jemand bescheid?
13:13
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19:51
Vergessen habe ich zu sagen das ich nicht ausländerfeindlich bin und mein bester Freund Ausländer ist und der sogar die Meinung vertritt das wenn eine Moschee in Deutschland gebaut, zum Zeichen der besseren Verständigung nur in Deutsch gepredigt werden sollte um allen Mitmenschen die Möglichkeit zu geben den Messen als Gast beizuwohnen, selbstverständlich auch den Frauen.
Die Predigt auf Deutsch zu halten sollte kein Problem sein, da das erlernen der deutschen Spache zur Integration unumgänglich ist.
Wer die deutsche Sprache nicht erlernt, möchte sich folglich nicht integrieren und am sozialen Leben teilnehmen. Er wird allerdings nicht gezwungen in Deutschland zu leben.
Wenn das gegeben ist, bin ich für den Bau einer Moschee und würde diese dann auch gern besuchen.
Solange dies nicht der Fall ist bin ich für eine Schließung der Moscheen bundesweit.
Vielen Dank das ich meine Meinung kundtun durfte.
19:30
Ich habe lange überlegt ob ich hier was zu schreibe weil sehr schnell gesagt wird das man ausländerfeindlich ist. Meine Meinung ist z.B. das Religionsfreiheit akzeptiert werden soll aber in unserem Land auch Gleichberechtigung herrscht und Frauen im Gebetsraum nicht geduldet werden.
Wo Frauen diskriminiert werden, sollte auf Religionsfreiheit keine Rücksicht genommen werden, da sich das unter diesen Umständen mit unserem Grundgesetz nicht vereinbaren lässt.
Diese Meinung sollten insbesondere unsere Mitmenschen ausländischer Herkunft tolerieren wenn nicht sogar zum Zeichen der Integration selbst vertreten. Denn nur wer integriert werden möchte kann auch integriert werden.