Hubschrauberunglück am...
Alle haben großes Glück gehabt
31.01.2010 | 13:52 Uhr 2010-01-31T13:52:00+0100
Kesbern. Großes Glück müssen die drei Insassen gehabt haben, die bei dem Hubschrauberunglück am Freitagabend am Flugplatz Hegenscheid nur leichte Verletzungen erlitten haben.
Unfälle dieser Art bergen ein extrem hohes Gefahrenpotential, etwa durch umherfliegende Rotorteile oder Feuer. Auch Thomas Brandes, Beauftragter der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfall-Untersuchung, sieht das so. Zumal sich unmittelbar an der Unglücksstelle am Tower ein Gastank befindet.
Noch am Freitagabend versuchte Brandes, der sein Büro in Unna hat, die Unglücksstelle zu erreichen. Einen Kilometer vor dem Flugplatz musste er aber witterungsbedingt passen. Im Verlauf des Samstags hatte er dann mehr Glück. Der Sachverständige befragte den Piloten und Zeugen nach dem Unfallhergang. Weiterhin baute Brandes Instrumente aus, um diese zu untersuchen. Bevor nicht abschließende Ergebnisse vorliegen, äußert sich der Experte allerdings nicht zu den bisherigen Erkenntnissen.
Beim Flug von Thüringen zum Hegenscheid waren im übrigen zwei Passagiere an Bord. Als der Pilot den eigentlichen Hubschrauberlandeplatz nicht fand und landete, stieg ein Passagier aus, bevor dann eine ortskundige Person an Bord ging. Nach dem Wiederabheben schlug der Rotor vor das Towergebäude, der Hubschrauber stürzte ab und blieb auf der Seite liegen. Am Samstagnachmittag rückte auch die Iserlohner Feuerwehr zur Unglücksstelle aus. Sie stellte aber fest, dass Betriebsstoffe nur in sehr geringer Menge ausgetreten waren.
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