54-jährige Frau ist jetzt außer Lebensgefahr
06.09.2010 | 17:50 Uhr 2010-09-06T17:50:00+0200
Iserlohn/Delmenhorst. Noch immer unklar ist, warum die 23-jährige Fahrerin des CVJM-Busses aus Iserlohn am Freitag auf der Fahrt zu einer Ostsee-Freizeit die Kontrolle über den mit sieben Personen besetzten Opel Movano verloren hat.
Das erklärte die Polizeisprecherin Kerstin Epp auf Anfrage. Der Kleinbus war auf der Autobahn 1 aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten, gegen die rechte Leitplanke geprallt und kam vor einem Baum zum Stehen. Bei dem Unfall wurden sechs Insassen zum Teil schwerst verletzt.
„Zur Ursache müssen noch Befragungen durchgeführt werden. Das war bisher nicht möglich, weil alle Beteiligten unter Schock standen“, erklärte Kerstin Epp. Aus einem Polizeihubschrauber heraus wurden Luftaufnahmen gemacht, um das Unfallgeschehen zu rekonstruieren. Die Polizeisprecherin weiter: „Ob man die Unfallursache ermitteln kann, ist fraglich.“
„Außer Lebensgefahr ist die 54-jährige Frau. Die Verletzte wurde am Samstag ins St.-Elisabeth-Hospital verlegt“, berichtete Netzwerk Diakonie-Geschäftsführer Stefan Haacke. „Ein weiterer Klient wird in Delmenhorst noch weiter beobachtet und in ein paar Tagen wieder von uns zurückgeholt.“
Wie berichtet, hatte Haackes Mitarbeiter Christian Müller, der auch 2. Vorsitzender beim CVJM ist, mit zwei Kollegen die übrigen Leichtverletzten am Freitag bereits zurückgeholt. Die dreiwöchige Freizeit für Menschen mit geistiger Behinderung aus Iserlohn, Hemer und Schwerte wurde abgesagt. Jetzt gebe es Gespräche und Hilfen durch das Fachpersonal der Diakonie für die Teilnehmer, um das Ganze zu verarbeiten. „Die Seelsorger sind aktiv.“ Stefan Haacke betont, es werde weiterhin derartige Angebote geben: Das Recht auf Urlaub für Menschen mit Behinderung nehme die Netzwerk Diakonie sehr ernst.
„Wir sind dabei, auch die Mitarbeiterin nach Iserlohn zu holen, die gefahren ist“, berichtete Stefan Haacke weiter. „Wir bieten ihr seelsorgerische Hilfe und sind auch mit der Institutsambulanz der Hans-Prinzhorn-Klinik im Gespräch, um ihr Unterstützung anzubieten, ihr Trauma zu überwinden.“ Martina Espeloer, die Superintendentin des Ev. Kirchenkreises habe ebenfalls ihre Hilfe angeboten, sagte Haacke. In einer gemeinsamen Erklärung bringen die Superintendentin Martina Espeloer, der Netzwerk-Diakonie-Geschäftsführer Stefan Haacke und CVJM-Vorsitzender Jan Weinreich ihre tiefe Betroffenheit über den Unfall zum Ausdruck.
18:36
Das ist aus den beiden Artikeln eigentlich ziemlich deutlich zu erkennen:
In dem Fahrzeug befanden sich 7 Personen. Die Fahrerin ist 23 Jahre alt. Die 53-jährige Beifahrerin ist ums Leben gekommen und direkt an der Unfallstelle verstorben. Die 54-jährige, von der in diesem Artikel die Rede ist, ist eine weitere Mitreisende. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie wohl noch einige Zeit in Lebensgefahr schwebte, es mittlerweile aber glücklicherweise überstanden hat.
13:49
wie jetzt ich dachte es ist eine 53 jährige gestorben? und jetzt auf einmal steht da irgendwas von wegen 23 jährige fahrerin und einer 54 jährigen die außer lebensgefahr ist?!