112 potenzielle Lebensretter
22.12.2011 | 16:33 Uhr 2011-12-22T16:33:00+0100
Iserlohn.In diesem Schuljahr haben sich 519 Schülerinnen und Schüler als potenzielle Lebensretter bei drei Aktionen zur Typisierung der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren lassen. Damit leisten sie auf Initiative des Lions-Clubs Iserlohn-Letmathe einen wichtigen Beitrag, um an Leukämie erkrankten Menschen weltweit zu helfen.
Mit diesem Ergebnis ist Dr. Michael Bermes als Initiator der Aktion „Leben spenden macht Schule“ sehr zufrieden, nachdem sich am Märkischen Gymnasium am Mittwoch 112 Jugendliche beteiligt hatten. Davor hätte es ähnliche Aktionen im Berufskolleg des Märkischen Kreises sowie am Friederike-Fliedner-Berufskolleg gegeben (wie berichtet).
Ozan Demirkan von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei zeigte den MGI-Schülern zunächst einen Film. Besondere Wirkung erzeugte dann der Bericht des realen Lebensretters Fabian Dreyersdorff. Der ehemalige MGI-Schüler nahm den Schülern die Angst vor dem lebensrettenden Piks mit seinem positiven Beispiel, dass er als dreifacher Lebensspender einem zehnjährigen leukämiekranken Jungen helfen konnte. Der Student berichtete von seiner Typisierungsteilnahme im Jahr 2009 und der anschließenden Knochenmark- und Stammzellenspende.
Mit der ersten Iserlohner Typisierungs-Reihe von vor drei Jahren haben sich bisher insgesamt 1520 Teilnehmer registrieren lassen, rechnete Dr. Bermes die Mitwirkenden aus dem Schuljahr 2008/2009 dazu.
Dr. Bermes dankte dem MGI für die hervorragende Zusammenarbeit mit seinem Praxisteam und Dr. Fritz Lax. Er gab einen Ausblick auf das neuen Jahr: Am 24. Januar folgt die nächste Typisierungsaktion am Gymnasium an der Stenner. Mit von der Partie ist dann auch Dr. Ulrich Müller, Chefarzt des Marienhospitals.
0mitdiskutieren