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Antrag der Grünen

Verwaltung prüft Solarpark

10.02.2012 | 17:31 Uhr
Verwaltung prüft Solarpark
Vorbild für die Holzwickeder grünen: der größte Solarpark NRW’s in Inden im Kreis Düren. Foto: Timur Emek/dapd

Holzwickede.Die Verwaltung soll die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zur Errichtung eines Solarparks auf dem Gelände der Emscherkaserne prüfen und im nächsten Bau- und Planungsausschuss über das Ergebnis berichten. Das haben die Holzwickeder Grünen gestern beantragt.

Das Gelände der Emscherkaserne liegt seit 2004 brach. Eine Begrünung, wie sie auch den Grünen am liebsten wäre, sei „angesichts der finanziellen Situation der Gemeinde unrealistisch“, heißt es in dem Antrag. Deshalb stelle die „Umwandlung der Kasernenfläche in einen Solar- und Energiepark eine äußerst sinnvolle Folgenutzung und (einen) Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel dar“.

Es seien inzwischen viele Brachflächen sehr erfolgreich zu Energieparks umgewandelt worden, so Fraktionssprecher Friedhelm Klemp. Mit der Emscherkaserne verfüge auch Holzwickede über das Flächenpotenzial. „Nach der Stadt Düren, wo ein Solarpark auf 100 000 m² Fläche errichtet wurde, ist auch für Holzwickede mit einer Vielzahl neuer Arbeitsplätze und einem deutlichen überregionalen Imagegewinn zu rechnen“, glaubt Klemp.

Besuch im Kreis Düren

„Wir hätten auch nichts gegen einen Energiepark auf dem noch größeren Gelände der Raketenstation in Opherdicke“, greift Klemp eine Anregung von Bürgermeister Jenz Rother auf. „Dann müsste aber die Emscherkaserne begrünt werden.“

Schon bald wollen die Grünen den Solarpark Inden besichtigen. „Natürlich sind auch Mitglieder anderer Fraktionen eingeladen, mit uns nach Düren zur Besichtigung zu fahren.“ Zur Eröffnung des Solarparks Inden im Kreis Düren Anfang Februar hatte NRW-Umweltminister Johannes Remmel die immer größere Bedeutung dieser Technologie für das Land NRW betont: Allein die Anlage Inden liefere einen Ertrag von voraussichtlich jährlich 3,48 Millionen Kilowattstunden (kWh), womit sich fast 1 000 Haushalte klimaverträglich mit Strom versorgen ließen und gleichzeitig über 2 400 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermieden würden.

Peter Gräber

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