Stadionverbot
Nie wieder erste Liga
11.03.2010 | 16:00 Uhr 2010-03-11T16:00:00+0100Holzwickede. Nie wieder erste Liga! Nach einer schweren Randale vor dem Derby Schalke gegen Dortmund im Februar 2009 gab es für den 18-jährigen Klaus K. Stadionverbot.
Bundesweit, versteht sich. In der Verlängerung vor dem Amtsgericht Unna setzte es wegen der Straftat „Landfriedensbruch” jetzt noch zwei völlig fußballfreie Wochen-end-Arreste und 120 Stunden Freizeitarbeit. Harte Strafen für einen so genannten BVB-Fan, den Richter Christian Johann eher als „Mitläufer” charakterisierte.
Dabei hatten sich die rund 100 jungen Menschen aus dem Dortmunder Umfeld vor einem Jahr so organisiert, dass man schon auf der Anfahrt zum abendlichen Revierderby des 22. Spieltages (1:1) der Polizei „ein Schnippchen” habe schlagen wollen. Mit dem Ausstieg Gelsenkirchen-Buer entging man zwar zunächst einer polizeilichen Kontrolle, stieß aber wenig später doch noch auf uniformierte Begleiter. Versuche, sich des ungewollten Begleitschutzes mit pyrotechnischen Angriffen, Sachbeschädigung und körperlicher Gewalt doch noch zu entziehen, misslangen ebenso wie das Durchbrechen gleich dreier Polizeisperren.
Stattdessen dokumentierten die Beamten nach und nach einen Großteil der Personalien derer, die sich nunmehr vor den Amtsrichtern zu verantworten haben. Unter ihnen auch Klaus K., der ein Jahr später glaubhaft machen wollte, dass er ahnungslos nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei.
Richtig war vielmehr für Richter Johann, dass sich der junge Mann hat mitreißen lassen von durchaus auch Gewalt bereiten Rädelsführern und Anheizern. Logische Folge: Anklage wegen Landfriedensbruchs vor dem Amtsgericht Unna mit der Konsequenz, nunmehr an zwei Wochenenden (Freitag bis Sonntag oder Samstag bis Montag) einsitzen und 120 Stunden der Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen zu müssen.
Eine milde Strafe (Höchststrafe drei Jahre), aber ein Urteil zur rechten Zeit: Am kommenden Samstag treten die Borussen aus Dortmund beim VfL Bochum an. Ahnungslosen Mitläufern drohen auch hier drastische Strafen, wenn Fußball-Emotionen zu blinder Gewalt ausarten.
Übrigens: Richter Christian Johann ist Dortmunder, aber kein bekennender Fußballfan.
14:56
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16:06
Einen so schlecht recherchierten artikel gibt es wirklich nicht oft. Unglaublich witzig, wie sie vorgeben alles zu wissen, obwohl sie absolut keine Ahnung. Ein wirklich unglaublicher Müll den sie aufs Papier gebracht haben.
Lügen !
20:05
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14:12
Herzlichen Glückwunsch Herr Spindler.
Allein anhand der Überschrift kann man sich des Eindrucks, von schlecht recherchierten / werbewirksamen Journalismus und der plumpen Pauschalisierung der Fanszene nicht erwehren.
22:59
Herzlichen Glückwunsch!
Sowas muss man sich ja auch erstmal verdienen ;o))