"Wir sind alle ein bisschen französisch"
20.06.2007 | 09:21 Uhr 2007-06-20T09:21:56+0200"Bonsoir, Mesdames et Messieurs!" So wurde am Sonntag der Französische Abend des Französisch-Leistungskurses des Gymnasims Hohenlimburg eingeleitet. Die Gruppe von 16 Schülern ging, zusammen mit ihrem Lehrer Dieter Kostewitz, der Frage auf den Grund, ob w
Schon zu Beginn des Abends nahmen die beiden Moderatoren, Anna Morelli (18) und Florian Holtschmidt (18) den nicht französischsprachigen Zuschauern die Angst, denn sie führten auch auf Deutsch in die einzelnen Programmpunkte ein: der Kurs sang gemeinsam bekannte französiche Volklieder, wie "Au claire de la lune" oder "Fr ere Jacques", Gedichte wurden vorgetragen, sowie Chansons mit der kurseigenen Band. Schließlich rätselte einer der Schüler gemeinsam mit dem Publikum an einigen Rebus-Rätseln. Doch es blieb nicht bei nur einer interaktiven Aktion, auch beim Quiz "Connais-tu la France?" waren die Gäste gefragt.
Anschließend stärkten sich die Zuschauer mit Baguette, Käse und Rotwein. Gegen Ende der Veranstaltung hatte auch Kurslehrer Dieter Kostewitz seinen eigenen Auftritt: "Meine Schüler wollten, dass ich auch etwas zu diesem Abend beitrage und als Lehrer kann ich nun mal am besten lehren." Also brachte er vor allem denjenigen, die bisher wenig Kontakt mit dieser Sprache hatten, französische Zungenbrecher als "Sprachübung" bei, um anschließend mit allen "Aux Champs-Elysees" singen zu können. Und plöztlich stellte sich heraus, dass wir alle "ein bisschen französisch" sind, denn das Ergebnis konnte sich hören lassen.
Dass dieser französische Abend eigentlich stattfand, um einen Teil der Studienfahrt des Kurses nach Avignon zu finanzieren, ist sowohl beim Publikum, als auch bei dem Französichkurs in Vergessenheit geraten, "so viel Spaß hat es uns gemacht", so Kostewitz. Dass der Abend ein Erfolg war - ein größerer als erwartet - zeigt sich auch daran, dass eine zweite Vorführung schon in Planung ist und vielleicht lassen sich die Schüler ja auch zur Straßenmusik in Avignon überreden.
Lisa Wehn
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