Theater ist reine Teamarbeit
20.06.2007 | 09:21 Uhr 2007-06-20T09:21:49+0200Hohenlimburg. Was das Publikum bei einem Theaterstück sieht ist das eine, aber was die Schaupieler hinter der gespielten Welt auf Holzbrettern erlebt, ist etwas völlig anderes, denn dahinten geht die Arbeit erst richtig los.
Sind alle Requisiten auf dem richtigen Platz? Welche Klamotten tragen wir bei der nächsten Szene und wo ist Rupert, der in einer halben Minute auf der Bühne stehen muss?
Hinter der Bühne ist Teamarbeit angesagt und nach den beiden Stücken, die wir jetzt erfolgreich hinter uns gebracht haben, können wir guten Gewissens behaupten, wir haben die höchste Stufe der Teamarbeit erreicht. Zudem kam noch, dass es bei "Tainted love" um einiges schwieriger war als bei "Es war einmal... oder auch nicht". Während die ersten sich umzogen, mussten die anderen umbauen und das so schnell wie möglich.
Doch am Ende bemerkten wir, dass der Stress sich gelohnt hatte. Ein begeistertes Publikum, dass keinen blassen Schimmer davon hat, was alles schief gegangen ist, entschädigt. Dann flossen auch am Ende der zweiten und letzten Aufführung, am Ende des Schuljahres und am Ende der Theaterzeit mit Abiturienten und der Leitung große Krokodilstränen.
Doch trotz der schmerzenden Verluste von Melanie Siemon, Debbie Wulfert und Co steht fest, es wird ein neues Stück geben, denn nach so einem Erfolg soll die Theater AG am Gymnasium Hohenlimburg nicht einschlafen.
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