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Stolperfallen werden beseitigt

14.11.2012 | 10:00 Uhr
Stolperfallen werden beseitigt
Nach dem schweren Sturz von Jannik (12) am 31. Juli und den Beschwerden der Anwohner hat die Stadt Hagen jetzt mit der Sanierung der maroden Stufen und Treppen an der Limburger Freiheit begonnen.Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg. Die Innenstadt soll in der Adventzeit leuchten und im vorweihnachtlichen Licht erstrahlen. Das wünschte sich Rotraud Husung von der „Limburger Freiheit“. Die Geschäftsfrau lamentierte deshalb nicht lange und fragte nach, wer denn dafür sorgen könne. Sie handelte und bat heimische Geschäftsleute und Banken um Unterstützung. Und sie hatte Erfolg.

Die Volksbank Hohenlimburg sagte ebenso ihre Hilfe zu wie der Elektrofachmarkt Berlet oder der Reisedienst Hausemann & Mager, natürlich auch die direkten Nachbarn von der Freiheit wie das Sanitärfachgeschäft Hirt oder der Schilder-Experte von der Heyden. Und viele mehr. Rotraud Husung: „Hoffentlich habe ich keinen vergessen. Ich möchte mich bei allen für die Unterstützung bedanken.“

Deshalb wird in der Vorweihnachtszeit an der „Freiheit“ die Platane ebenso illuminiert sein wie die Rotbuche und der Rathausturm. Aber auch die reformierte Kirche wird dank der Unterstützung von Klaus-Peter Hornung in heimeliges Scheinwerfer-Licht gesetzt. „Herr Hornung hat zu Pfingsten die Kirche wunderschön illuminiert“, so die Geschäftsfrau. „Diese liegt mir als Bewohnerin der Innenstadt besonders am Herzen, weil meine Kinder darin konfirmiert worden sind.“

Die Verletzung war fürchterlich

Einmal in Schwung gekommen, griff die Hohenlimburgerin auch zum Hörer und rief bei der Stadt Hagen an. Denn der Zustand der kleinen Treppenanlagen an der „Limburger Freiheit“ war ebenso beschämend wie gefährlich.

Am Nachmittag des 31. Juli war deshalb dort der 12-jährige Jannik gestürzt, weil Treppenstufen ausgebrochen waren. Der Schüler hatte sich dabei schwer verletzt. „Ich habe daneben gestanden und das verletzte Bein gesehen. Es war wirklich fürchterlich“, erinnert sich Rotraud Husung nur ungern an diesen Dienstag.

Grundschulkinder sollen singen

Weil zur Eröffnung des Lichtermarktes (30. November bis 2. Dezember) am frühen Freitagabend die Kinder aller Hohenlimburger Grundschule in die Innenstadt kommen und gemeinsam singen sollen, fürchtete sie, dass sich aufgrund des Zustandes dieser Treppenanlagen das eine oder andere weitere Kind verletzen könne. „Die kann man doch nicht anbinden.“

Mit ihrem Anliegen und dem Hinweis auf die lauernden Gefahren fand sie bei einem Mitarbeiter der Stadt Hagen dann offene Ohren. „Ich habe langet gebraucht, bis ich endlich den richtigen Ansprechpartner am Telefon hatte. Doch dann hat es funktioniert. Schon am nächsten Tag sind die Arbeiter angerückt und haben mit der Sanierung begonnen. Ich bin glücklich, das geschafft zu haben.“

Keine Stellungnahme

Trotz intensiver Bemühungen war bis zum gestrigen Nachmittag von der Stadt Hagen keine Stellungnahme zur Sanierungsmaßnahme zu erhalten.

Weihnachtsbäcker gesucht

Für den „Lichtermarkt“ hat die Rotraud Husung noch eine gute Idee. „Ich möchte in einem leeren Geschäftslokal eine ,Kinderbäckerei’ anbieten, habe aber noch keinen Bäcker gefunden, der diese Aufgabe übernehmen möchte. Wenn es einen Interessenten gibt, soll sich dieser mit mir in Verbindung setzen ( 02334 / 28 36).“

Volker Bremshey

Kommentare
16.11.2012
07:16
Stolperfallen werden beseitigt und Lichterglanz an der "Freiheit"
von gittchen2702 | #1

Ein großes Kompliment an Frau Husung. Sie plant nicht nur, sondern handelt auch sofort.Es wird nicht lange geredet, sondern auch sofort in die Tat...
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2012-11-14 10:00
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