Seit 50 Jahre Karnevalsfeier der AWo
15.02.2010 | 16:50 Uhr 2010-02-15T16:50:00+0100
Hohenlimburg.„AWo Helau - Närrische 50 Jahre" unter dieses Motto stellte die AWO-Ortsgruppe Hohenlimburg ihre Karnevalsfeier.
„Vor 50 Jahren war dies ein besonderer Tag für die AWO”, begrüßte der 1. Vorsitzende Gerd Söhnchen die Gäste im ausverkauften Letmather Saalbau und fuhr fort: „Bis 1960 gab es nur Kappenfeste. Martha Müller (Gattin des damaligen Stadtdirektors Albert Müller und AWO-Vorsitzende) änderte dies und dank der Kooperation zwischen AWO und Hohenlimburger Karnevalverein konnten wir stets deren Dekoration nutzen. Ich hoffe, dass das so bleibt.”
Begeistert empfingen die Karnevalisten den Elferrat, und nachdem dieser auf der Bühne Platz genommen hatte (Karin Ksellmann als Sitzungspräsidentin in einer ähnlichen Robe wie dazumal Martha Müller), sorgte Gerd Söhnchen dafür, dass sie sich „Orden”-tlich auf der Bühne präsentierten und überreichte ihnen den Sessionsorden am Bande.
Mit launigen Worten über die vergangenen Jahrzehnte leitete Karin Ksellmann zu dem vom Action-Team gestalteten Programm über. Da waren zu sehen Heino, dann die „Puppe aus der Bauchtanztruppe” von Bill Ramsey, „Schön ist die Liebe im Hafen” und „Anton aus Tirol” mit DJ Ötzi. Sie heizten dem Publikum bereits ordentlich ein und bescherte den Akteuren die erste Rakete.
„Der Märchenprinz” der Ersten Allgemeinen Verunsicherung als Tanz, „Beat it” von Michael Jackson, das Männerballet mit einem anmutig-kernigen „Schwanensee”, die Säbel schwingenden Piraten aus „Fluch der Karibik” und ein „Can Can”, verlangten dem Action-Team eine Menge Kraft ab, denn die Tänzer kamen nie ohne Zugabe von der Bühne und wurden jeweils mit „Raketen”-Beifall belohnt.
Marga ließ sich im Sketch von Birger ein Fußballspiel erklären. Birger: „Von Fußball weiß ich alles.” Marga: Wie viele Löcher hat das Netz? Wer kriegt einen Anpfiff - hat sich einer schlecht benommen? Was für `nen Pass - ist hier Zollkontrolle?
In der Bütt nahm Karin Ksellmann die Männer auf die Schippe. „Anti-Aging gehört für Männer zum Pflichtprogramm - denn: ab Mitte zwanzig, sind sie wie die Butter ranzig.”
Zum Abschluss wurde es ein bisschen eng auf der Bühne. Das Action-Team präsentierte in seiner Playback-Show bekannte Größen der Pop-Musik von bis zu „Sierra Madre”, machte aber immer wieder die Bühne frei, um das Hagener Prinzenpaare Sebastian I und Nike I. zu empfangen sowie das Kinderprinzenpaar Nico II. und Lena I. mit dem Tanzcorps der Blau-Weißen Funken. Sebastian I. ist der erste aus Hohenlimburg stammende Hagener Karnevalsprinz. Beifall klatschte das Publikum für das vom Prinzen geschriebene Motto-Lied „Hagau Logohn, Hagau Logohn, wir feiern wie am Kölner Dom”.
Zwischen den Auftritten sorgte Egon Müller aus Hamm für die flotte Tanzmusik, damit auch alle Jecken im Saal ausgelassen feiern und tanzen konnten.
11:49
Sehr schöner Artikel. Könnten Sie mir die übrigen Fotos mailen.
Liebe Grüße Karin Ksellmann jun. (Mitglied im Action-Team der AWO)