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Rostbagger umgehend entfernen

15.09.2012 | 10:00 Uhr
Rostbagger umgehend entfernen
Ein geschickter Einbruch oder einfach nur Vergesslichkeit. Gestern Morgen stand die Tür des Pumpenhäuschen, in dem der Werkhof Material und Werkzeug gelagert hat, sperrangelweit offen.Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg. Wird die Dauerbaustelle Koenigsee doch noch zu einem guten Ende gebracht? Dr. Christian Schmidt wollte daran im Gespräch mit unserer Zeitung keine Zweifel aufkommen lassen. „Wir haben das Thema Koenigsee in dieser Woche im Verwaltungsvorstand besprochen.“ Deshalb wird der von der Bezirksvertretung in der zurückliegenden Sitzung geforderte Ortstermin jetzt vorbereitet, wie Dr. Christian Schmidt versicherte. „Ein Datum steht jedoch noch nicht fest.“

Ziel wird es sein, das vom Werkhof e.V. seit vielen Jahren betreute und umstrukturierte Gelände an die Stadt Hagen zurückzuführen. Das ist noch nicht geschehen. Deshalb ist der Werkhof e.V. mit seinem Vorsitzenden Pit Krause weiterhin rechtlich verantwortlich für das Biotop mit Abenteuerpfad und Schautafeln. Auch für den Rostbagger. „Ich habe Pit Krause darauf hingewiesen, dass dieser zu entfernen ist“, so Dr. Christian Schmidt, der auch erwartet, dass die 150 Erlen umgehend gepflanzt werden.

Doch es sind nicht nur die fehlenden Bäume, die Dr. Christian Schmidt bemängelt. „Auch die aufgestellten Informationsschilder sind dürftig.“

Ob das ehemalige Pumpenhäuschen noch saniert und mit Informationstafeln bestückt wird, ob der Matschspielplatz gebaut und ob neue Ruhebänke aufgestellt und der marode Zaun saniert werden, konnte er jedoch nicht sagen.

Offenkundig sind die Kassen leer, wie Ralf Blauscheck von der Biostation Hagen vermutete. Seine Mitarbeiter haben die Wege angelegt und die Schilder aufgestellt. Abgeschlossen sind die Arbeiten jedoch noch nicht.

Wo die insgesamt 600 000 Euro bislang verbaut worden seien, werde die Abrechnung belegen, versicherte Dr. Christian Schmidt „Da wird jeder Cent geprüft.“

500 000 Euro hatte bekanntlich ThyssenKrupp für die Maßnahme bereitgestellt, 10 000 Euro die Bezirksvertretung bewilligt, damit weitere 90 000 Euro an Fördergeldern fließen konnten.

Von Volker Bremshey



Kommentare
13.10.2012
08:34
Rostbagger umgehend entfernen
von hagfri | #1

es ist schon interessant wieviel "Wendehälser" es gibt. Vorallen, Fakten werden verdreht.
Bürger und Politkerwille war, den See wieder anzustauen. Es wurde geplant, geplant um den Willen umzusetzen. Dann kamen die "Grashalmzähler" auf den Plan. Wieder wurde Geld verbraten. Das Kruppgeld wurde zusehend weniger. Es war auch kein Geschenk, sondern eine Übernahmeverpflichtung zum Aufstau oder Rückbau, dafür war das Geld vorgesehen. Es gab aber nie eine Kalkulation für einen "Wassergarten". Bei Rückbau wäre das Dammerdreich in die Fläche eingebracht worden wie vor 1920. Dafür hätte das Geld gereicht. Aber nicht für gestalterische Gartenanlagen mit erneuten Plan-Änderungskosten. Schon garnicht war das Geld für den Hüsekenteich vorgesehen. Der hat schon seit 1936 keine Wasserrechte mehr. So ist das, wenn selbsternannte "Sachkundige" mit fremden Geld etwas planen ohne auf die Kosten zu achten. Irgendwann ist der Sack leer. Jetzt wird gejammert das es nicht fertig wird. Selbst ist der Mann.

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