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Römer-Dokumentation und Binz-Broschüre

25.08.2012 | 13:00 Uhr
Römer-Dokumentation und Binz-Broschüre
Liane und Werner Herzbruch überreichen die Dokumentation über Richard Römer und eine Info-Broschüre mit Widmung von Bürgermeister Karsten Schneider über Binz an Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss.Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg. Eine farbige Informationsbroschüre über Binz mit Widmung von Bürgermeister Karsten Schneider und eine 32-seitige Dokumentation über Richard Römer überreichten Liane und Werner Herzbruch jetzt an Hohenlimburgs Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss.

Herzbruch hatte mit seiner Ehefrau am 28. und 29. Juli auf der Ostseeinsel Rügen an den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Seebrückenunglücks teilgenommen und dort im Auftrag des Bezirksbürgermeisters einen Wandteller mit Wappen von Hohenlimburg und Hefte der Heimatblätter aus den Jahren 1999 und 2012 überreicht. In diesen war ausführlich über Richard Römer berichtet worden.

An diesem Jubiläums-Wochenende wurden insbesondere die heldenhaften Taten des Hohenlimburger Richard Römer gewürdigt, der vor 100 Jahren mit beispiellosem Einsatz zwölf Frauen und Männern das Leben rettete und deshalb als Vater der Deutschen-Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gilt, die ein Jahr später gegründet wurde.

Wolfgang Buchhester, Historiker aus Binz, erwähnt in seiner Dokumentation ausdrücklich Werner Herzbruch und Hohenlimburg, schließlich hatte die Bezirksvertretung am 16. September 1998 beschlossen, eine Straße im Neubaugebiet Reh dem Hohenlimburger Sergeanten Richard Römer zu widmen. Zusätzlich wurde am 27. Juli im Lennepark von der Ortsgruppe Hohenlimburg eine Eiche gepflanzt und mit einer Gedenktafel an Richard Römer versehen.

Liane und Werner Herzbruch berichteten mit großer Begeisterung von ihrem Binz-Aufenthalt und insbesondere vom Empfang bei Bürgermeister Karsten Schneider.

Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss freute sich natürlich über die lieben Grüße von der Ostsee und versicherte, prüfen zu wollen, ob die sicherlich lesenswerte Dokumentation zu Richard Römer sich als Wanderausstellung für das Lennebad und die Hohenlimburger Bücherei eignen könne.

Übrigens: Hohenlimburg ist zusätzlich zu Binz die einzige deutsche Stadt, so Werner Herzbruch, in der an die Helden von Binz 1912 erinnert wurde.

Und das hat u.a. einen Grund. Es war eine glückliche Fügung, dass Werner Herzbruch im Jahr 1962 bei der Lektüre unserer Zeitung, in der über Richard Römer berichtet wurde, von dessen Geschichte so fasziniert war, dass er diese mit großem Interesse weiter verfolgte und Werner Buchhester für die Dokumentation zum Seebrücken-Unglück wertvolle Informationen liefern konnte.

Von Volker Bremshey



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