"Luxuslärm" - das ist Luxus für die Ohren
09.03.2008 | 16:35 Uhr 2008-03-09T16:35:57+0100Hohenlimburg. Gut gebrüllt, Löwe! Power ohne Ende präsentierte Rockröhre Janine "Jini" Meyer mit wilder blonder Mähne und ihrer Newcomerband "Luxuslärm" aus Letmathe am Freitagabend beim von der WP präsentierten Konzert in der Werkhof-Katakombe.
Mit soviel Begeisterung hatte die "Newcomerband 2007 in NRW" nicht gerechnet. Nachdem bereits die erste Präsentation ihrer CD im Januar im Iserlohner "Kraftwerk" erfolgversprechend verlief, präsentierten sie ihre Platte "1000 Kilometer bis zum Meer" am Freitag dem Hohenlimburger Publikum und wurden mit Lob überschüttet.
Der Auftritt sollte als erstes Sprungbrett in die Musikbranche genutzt werden. "Wir wollen uns in immer mehr Städten einen Namen machen. Danach in NRW und letztlich bundesweit", strahlte die sympathische Sängerin "Jini" übers ganze Gesicht. Vor dem Auftritt schlug ihr das Herz bis zum Hals, denn im Publikum befanden sich auch einige Vertreter namhafter Plattenfirmen. Zu ihrer Erfolgsscheibe, die zukünftig bundesweit im Radio zu hören ist, hatte den fünf studierten Musikern Produzent Götz von Sylow (Yvonne Catterfeld) verholfen.
"Luxuslärm", das ist Luxus für die Ohren. Ein Auftritt wie es ihn im Werkhof in dieser Form noch nicht gegeben hat. Ein brillanter Sound von Jan Zimmer (Schlagzeug), Hendrik Oberbossel (Gitarre), Eugen Urlacher (Bass) und David Rempel (Keyboard) und Texte voller Gefühl und Emotion.
Die Band überrollte ihr Publikum mit unbändiger Kraft und Leidenschaft. Mit Melodien, die unter die Haut gehen und Texten, die im Kopf bleiben. "Unser Erfolgsrezept sind ehrliche Texte, eine gute Show und gute Musiker", so die Sängerin.
"Uns ist wichtig, dass das Publikum die Texte mit nach Hause nimmt", betonte "Jini". Die Texte sind verständlich und einprägsam und die Band definiert sich völlig selbstständig. "Die sind nicht mit Silbermond zu vergleichen!", heißt es aus den Fanreihen. Tatsächlich schafft es die Band, ihren eigenen Stil umzusetzen und belebt damit das Musikgeschäft - das Werkhof-Programm ohnehin. "Wir waren heute richtig gut drauf", so Gitarrist Hendrik Oberbossel. "Die Stimmung war riesig. Es hat unglaublichen Spaß gemacht."
Auch Uli Ohm ist sich sicher: "Die Band ist unwahrscheinlich gut", so der Kulturmanager des Werkhofs. "Ich werde mich bemühen, sie für den Herbst noch einmal zu verpflichten." Möglicherweise werden die fünf talentierten Musiker dann aber Cover-Musik unter dem Bandnamen "Blue Cinnamon" präsentieren.
Zum ersten Mal auf der Werkhof-Bühne: Nach dem Auftritt wurde Luxuslärm aus Letmathe von allen Seiten mit Lob überschüttet.
Fotos (2):
Christian Rasche
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